Dabei, mich zu verlieben…

„Ich bin dabei, mich zu verlieben“, schreibt eine Leserin, die Kirstins Geschichte in Buchform gelesen hat… Kirstin Kreuzritter könnte auch Kirstin Mutmacher heißen.
Sie ermutigt Menschen, die in einer Krise sind, die Trauer zuzulassen und zu umarmen.

IMG-20201110-WA0001

Mit 43 Jahren wird Kirstin Kreuzritter Witwe. Wie sieht ihr Leben 10 Jahre später aus?

„Heute bin ich wirklich die zerbrochene Schale in neuem Glanz“ erzählt sie.
Vieles ist intensiver, besonders meine Beziehung zu Gott und anderen Menschen“.

„Zerbrochene Schale in neuem Glanz“ heißt auch das Buch, das sie über ihre Erfahrungen geschrieben hat.

Mutig ist Kirstin durch die Trauerphasen gegangen. Heute weiß sie: „Menschen ohne Krisenerfahrungen sind niemals glücklicher als jene, die eine durchgestanden haben“. Kirstin ist heute eine glückliche Frau.

Das Interview haben wir per Telefon aufgenommen, eine Premiere für mich! Einen kleinen Patzer gab es am Schluss, aber da waren wir schon fast fertig – und dachten uns: Passt! Die Abschlussmelodie kennst du ja inzwischen schon auswendig, oder?

Das Buch „Zerbrochene Schale in neuem Glanz“ von Kirstin Kreuzritter erschien erstmalig im Oktober 2020 im Elpida-Verlag.

http://www.elpida-verlag.de

Wer mit der Autorin Kontakt aufnehmen will, kann das über Ihre Emailadresse tun:

kirstin@kreuzritter.family

Leserstimme: Kirstin, ich hab dein Buch gelesen und wünschte, du hättest noch mehr fesselnde Berichte geschrieben. Es war sehr bewegend und ich bin dabei, mich zu verlieben, mein Leben in SEINE Hände zu geben. Es fühlt sich sicher und geborgen an.

13 – mein Blog wird Teenager

Übermorgen wird mein Blog Teenager! Beim Scrollen durch den November 2007 las ich, dass ich damals 7 Weight Watchers Treffen geleitet habe, auf einem Frauentag in Achern gesprochen habe und wir als Gemeinde einen Eheabend mit 40 Ehepaaren gefeiert haben.

Sofort fallen mir Menschen ein, die dabei waren und heute nicht mehr leben.

Mein größter Wunsch damals war ein Sack voll Zeit. Heute, wo ich mehr Zeit habe, darf ich schön achtsam sein, dass ich sie nicht verplempere!

Falls ich in 13 Jahren nicht mehr da bin, will ich die verbleibenden Jährchen richtig gut genutzt haben.

 

Das Mädchen mit dem Handy

Ein modernes Gleichnis ohne Auflösung – von mir 🙂

forest-5118367_960_720

Es war einmal ein Mädchen, das vom Vater auf eine Wanderung geschickt worden war, um zu lernen, zu lieben und um Besorgungen zu machen.

Der Weg war weit, aber das Wetter war schön und der Vater hatte den Weg gut beschrieben. Und so war das Mädchen sicher auf dem Hof angekommen, wurde freundlich begrüßt und mit allem Nötigen versorgt. Sie verstaute alles in ihren Rucksack und machte sich wieder auf den Heimweg.

Inzwischen war es dunkel geworden. Die ersten hundert Meter waren einfach. Hier war sie ja vor kurzem erst entlanggelaufen, sie erinnerte sich gut. Aber je dunkler es draußen wurde, desto unsicherer und langsamer wurden ihre Schritte.

War sie noch richtig? Musste sie nicht hier abbiegen? Sollte sie schneller laufen? Würde sie das Tempo durchhalten können? Oder langsamer laufen? Sollte sie sich lieber im Wald schlafen legen und auf den nächsten Morgen warten?

Aber vielleicht gab es ja dort wilde Tiere, die ihr in der Nacht gefährlich werden konnten.

Verwirrt und ängstlich blieb sie mitten in der Dunkelheit stehen – und setzte sich  schließlich auf den harten Boden, um ein wenig auszuruhen.

Da fiel ihr ein: Der Vater hatte ihr doch sein Handy mitgegeben. Dort waren sowohl der Hinweg als auch den Rückweg eingespeichert. Warum war sie nicht früher darauf gekommen? Das Mädchen war so sicher gewesen, den Weg zu finden, dass sie auf dem Hinweg komplett auf die Wegbeschreibung verzichtet hatte.

Aber nun wollte sie nichts anderes als wohlbehalten nach Hause kommen. Sie schaltete den Routenplaner ein und schaute angestrengt auf das Display. Wenn sie sich nur vorher ein bisschen mit der Funktion beschäftigt hätte. Auf jeden Fall konnte sie erkennen, das die Richtung stimmte.

Wenn es nur nicht so dunkel wäre. Plötzlich hatte sie eine Erleuchtung: Die Taschenlampe! Sie schaltete die Taschenlampe auf dem Handy ein und ihre Schritte wurden sicherer. Sie konnte den Weg sehen und kam wohlbehalten zu Hause an.

Wer ist das Mädchen?
Was ist der Bauernhof?
Wofür steht das Handy?
Wofür steht die Taschenlampe?

Es gibt viele Wege in die Irre, aber nur einen Weg nach Hause (Lewis)

Ooops, she did it again

Schon wieder im Briefkasten…

Ein anonymer Umschlag mit der Post gekommen, mit einer Spende für JAM, damit ein Kind an unserer Schule in Angola für ein ganzes Jahr mit  Essen versorgt wird..

Das Geld habe ich sofort in die Spendendose in meinem Kurs gesteckt, die ist schon richtig gut gefüllt. Am 10. Dezember wird überwiesen…

DANKE AN DEN UNBEKANNTEN SPENDER!

JAM

Brain Clicks

Brain Clicks sind die kleinen Gedächtnisstützen, die mich an das erinnern, was wichtig für mich ist und bis jetzt noch nicht richtig sitzt!  Unseren Lebe leichter Teilnehmern empfehlen wir Brain Clicks, um sich daran zu erinnern, genug zu trinken:

Ich setz morgens den Kaffee auf (da brauch ich keinen zu erinnern…Klick – und ich verknüpfe die Gewohnheit mit meinem Vorsatz: Wasserkocher an, einen Becher heißes Wasser trinken… Bis auch das heiße Wasser eine Gewohnheit ist!

Ich steige ins Auto…und klick, verknüpfe es mit dem Vorsatz, mir eine Wasserflasche mitzunehmen und schon auf der Fahrt „nachzugießen“ um auf meine gewünschte Trinkmenge von 2-3 Litern zu kommen.

Als ich mich besonders an die Wichtigkeit der LIEBE erinnern wollte, habe ich mir „Merkzettel“ gemacht…und an verschiedenen Stellen „LIEBE“ hingehängt…

Dieses Bild hat meine Mutter kurze Zeit vor ihrem Tod gemalt und ihren „Freunden“ im Malkurs des Seniorenheims hinterlassen…

IMG-20190908-WA0004

 

Mein jetziger Brain Click heißt. LICHT SEIN in einer dunklen Zeit. Der kleine Herrnhuter Stern am Fenster meines Arbeitszimmers erinnert mich gerade an mein LICHTSEIN.

IMG_20201103_085201_resized_20201103_085600459

Die Liebe hängt auch noch…. und im Flur steht ein brennendes Teelicht und im Wohnzimmer und der Küche hab ich ein paar Extralichter installiert.

ICH MERK ES MIR: ICH BIN EIN LICHT! UND DU AUCH! SOLANGE WIR SCHEINEN, KANN ES GAR NICHT DUNKEL WERDEN!

 

Emotionen

„Ach, das ist ja interessant, dass bei dir auch nicht alles glatt läuft“, meint ein Bekannter am Telefon… Nein, tut es nicht. Aber während ich für die normalen Turbulenzen des Alltags selber auf kreative Lösungen komme und nicht unnötig Angstschweiß verströme, ist das bei Computerdingen anders. Da bin ich auf Hilfe angewiesen.

Zwei bange Tage, ob die Daten wirklich wieder alle den gewünschten Platz einnehmen.

Alle Emotionen völlig umsonst… Gleich drei computerafine Männer haben ihr bestes gegeben und nun hab ich einen funkelnagelneuen Rechner und jetzt läuft alles

Ich muss ihn nur noch kennenlernen! Aber jetzt hab ich ja Zeit!

By by October

Mein Lieblingsmonat geht zu Ende. Ich hatte mich wirklich lange drauf gefreut und tippe mal, dass es keinen Geburtstag gab, den ich mehr genossen habe als diesen.

Die Bilder des Fotoshootings sind fertig und zwei zeig ich euch…

Magne&ich

My sons

Die Bilder mit meinen drei Töchtern sind so strahlend schön, dass ich sie aus Neidgründen nicht posten kann…

In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland wieder in den Lockdown geht, beschließe ich, den November zum absoluten Knüller-Wellness-Gesundheitsmonat des Jahres 2020 zu machen.

Mehr Bewegung an der frischen Luft als je zuvor!
Mehr Gemüse
Mehr Lachen!
Mehr Kontakte, Begegnungen, Gespräche, jaja, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften
Kein Süßkram
Kein Alkohol
Kein Gehenlassen!

Heute schrieb Heike: Später werden wir unseren Enkelkindern erzählen:

„Damals, 2020, das war eine krasse Zeit. Da durften wir uns im Frühjahr und Herbst zu keiner Feier treffen. Die Kinos waren geschlossen, die Restaurants auch.“

„Echt jetzt Oma?“

„Ja, echt. Und wir mussten beim Einkaufen und im Bus und in der Bahn Masken tragen. Am besten wäre es gewesen, wenn wir das Haus gar nicht verlassen hätten.“

„Du machst Witze, Oma.“

„Nein, kannst du Mama fragen. Es war nicht wirklich Krieg, aber es hat sich so ganz komisch angefühlt. Und keiner wusste so richtig, wie es weitergeht. Das hat uns am meisten gesorgt. Auch in die Kirche konnte man nicht mehr gehen. Aber das ist lange her, und wir haben die Krise überwunden. Wir haben das Beste draus gemacht. Und auf Gott vertraut. Bei allem, was passiert ist das ja das Wichtigste.“

P.S. Bei unserer Kirche in Würzburg finden Gottesdienste statt…

GIB ALLES, NUR NICHT AUF!

Eine neue Freundin

Post von Birgit Günther, Lebe leichter Coach…
Das Bild mit ihr entstand bei ihrem letzten Würzburgbesuch…

Freundin

Liebe Beate, heute möchte ich Dir schreiben, was der Podcast „Ja, ich will… eine Freundin“ bei mir ausgelöst hat. https://bodyspiritsoul.podigee.io/31-neue-episode

Einer anderen Frau die Frage zu stellen, ob sie meine Freundin sein möchte, klang für mich erst mal wie Kindergarten, aber wieso eigentlich nicht? Der Gedanke war so lustig und voller Freude. So habe ich schnell für mich entschlossen, falls sich so eine Gelegenheit bietet, werde ich es tun.

Samstag führe ich meine Mutti und meine Tante in ein schönes Kaffee in unserer Nähe und wir hatten eine wunderbare Zeit. Bald darauf traf ich eine Frau, wir kennen uns von der Schule, unsere Kinder waren zusammen auf dem Gymnasium, sie war auch bei mir im Kurs und mehr als ein kurzes Schwätzchen war unsere Begegnung nie.

An diesem Tag im Kaffee war eine mobile Saftpresse vor Ort und die besagte Frau hatte Äpfel in Fülle dorthin zur Bearbeitung gebracht. Wir sprachen miteinander und sie bot uns Äpfel an. Kurz darauf kam sie mit 2 prall gefüllten Tüten zurück und meinte, wenn wir auch noch Saft wollen, kein Problem. Gestern nun holte ich den Saft bei ihr ab, wir hatten beide Zeit und ließen uns auf ihrem Sofa nieder.

Im Plaudern über … erzählte sie mir, ja sie habe eine Freundin aus der Schulzeit, mit der sie sich 2 x im Jahr auf ein Essen trifft, aber habe sonst keine Freundin und dass das nun im Alter (62) wohl auch kaum noch was werden wird.

Ich erzählte ihr von Deinem Podcast und fragte sie, ob sie meine Freundin sein möchte. Nach einem gemeinsamen Gebet war unsere Freundschaft besiegelt. Ihr Mann kam zur Tür rein und sie sagte:

Darf ich vorstellen: meine neue Freundin. Voller Freude und Glück fuhr ich heim. Eine jahrelange intensive Freundschaft musste ich beenden und war manchmal traurig. ABER unser Vater im Himmel weiß, was wir brauchen und gibt es uns gern“.

So eine schöne Erfahrung, danke Birgit…Und viel Spaß beim weiteren Kennenlernen deiner neuen Freundin!