Zahlungsmoral

Rechnungen bezahle ich möglichst noch am gleichen Tag. Ich möchte den Kopf schnell frei bekommen und die Sache erledigt haben. Umso peinlicher, als heute per Email eine Zahlungserinnerung eintrudelte. Ich hatte gedacht, linsenplatz würde das Geld für die Kontaktlinsen von meinem Konto abbuchen, was nicht der Fall gewesen war. Upps, so kann man sich irren.

Flugs griff ich zum Laptop, um per Onlinebanking meine Schuld zu begleichen. Und erlebte eine tolle Überraschung. Auf meinem Konto lachte mich eine unerwartete Einzahlung an.

Ich hatte vor zwei Monaten zum ersten Mal in meinen sechs Jahren Selbstständigkeit Probleme mit einem ausstehendem Betrag gehabt, den ich einer jungen Frau vorgestreckt hatte. Telefonanrufe bei ihr, Emails, Versuche, per Handy an das Geld zu erinnern, waren fehlgeschlagen.  Als ich schließlich in Erwägung zog, das Geld einfach als Lehrgeld für meine Naivität zu verbuchen (ich ärgerte mich nämlich inzwischen jedesmal, wenn ich an die Angelegenheit dachte und wollte für mich einen Schlußstrich ziehen) , rieten mir alle, die ich dazu befragte ab. (Kostenloser Zusatztipp:  Nicht ärgern, nur wundern. Denn Ärger macht den Ärger nur noch ärger!)

Ich aber konnte mir so gar nicht vorstellen, nach diesen langen Wochen meine 50 € wiederzusehen. Trotzdem setzte ich mich hin und schrieb die erste Zahlungserinnerung meines Lebens! Drei Tage später war das Geld auf meinem Konto und ich so richtig froh! Fast, als hätte ich ein Geschenk bekommen. Irgendwie kann so was ja jedem mal passieren, mir auch 😉

Nicht müssen müssen

Eines wurde mir bei unserem Wochenthema „SMART“ (Ziele sollten S-pezifisch, M-essbar,A-kzeptiert, R-ealistisch und T-erminiert sein)  klar: Was wir wirklich wollen, müssen wir unserem Unterbewußtsein,  unserem Schweinehund oder wem auch immer, wirklich schmackhaft machen.

Kein Mensch will müssen müssen.

Daher gehe ich nun auf der Suche nach einem Ausweg aus meinem Sportdeseaster neue Wege:

Heute um 17.00 Uhr herbstliche Walking-Tour durch die Würzburger Weinberge. Ich weiß bereits, das reizende Begleitung auf mich wartet. Die Möglichkeit, dass keiner mit mir läuft und ich ungelaufen nach Hause fahren werde sinkt auf 0. Wenn das nicht lecker klingt!

Der Dame , die heute mit mir läuft, habe ich eine der witzigsten Weight Watchers Treffen meines Lebens zu verdanken, bei der es gerade um SMART ging. Wer weiß, vielleicht ist sie ja eine Art barmherziger Samariter, hat meinen Hilferuf gelesen und will im Gegenzug zu meinen gewichtstechnischen Bemühungen in meinen Treffen mir auf die sportlichen Sprünge helfen… Würde ich ihr zutrauen 🙂

P.S. Mitlaufen kann jeder! Ich freu mich über jeden weiteren Läufer!

Glück ist…

in einer Woche gleich drei Postkarten zu bekommen. Noch dazu von Menschen, die mir ohne weiteres auch eine Email hätten schreiben können. Drei Karten an drei verschiedenen Tagen, vollgeschrieben mit lauter Nettigkeiten. Ich hab wohl das große Los gezogen! Neben Geschäftsbriefen, Rechnungen und Werbung  so was Privates  im Kasten vorzufinden, gibt zweifellos einen Glyxkick 🙂

Und weil zwei der Schreiberinnen öfter mal in meinen Blog linsen, sag ich recht herzlichen Dank! Ich könnte natürlich auch eine Email schreiben oder eine Postkarte ~ Glyxverbreitung nennt man das dann wohl 8)

sydeleda sydeledei

Das käme bei uns höchstens zu Karneval vor: Weil der vor ihnen liegende Herbst so grau und die Wettermeldungen für das Wochenende auch nicht gerade berauschend waren, stellte die norwegische Wetterfee  Eli Kari sich vor die Kamera und sang die Vorhersage. Und auch ihr Abgang ist einfach herrlich! Unbedingt angucken, auch wenn Sie kein Wort verstehen!

http://www.storm.no/nyheter/2889379

Herbstgefühle

Kaum ist September, überkommt mich eine unbändige Knabberlaune. Einige Tüten Popcorn mussten bereits dran glauben (naja, nicht an einem Abend). Gut dass sie gerade im Angebot sind. Bin gespannt, wohin mich diese Gelüste noch führen…

Wenn ich meinen Knusperspaß nur mit Sport kompensieren könnte….

Meine Familie ist sportlich gerade mustermäßig aufgestellt. Auch viele meiner Teilnehmer machen es mir vor: Gehen wandern, walken, besuchen das Fitnesstudio, machen Wassergymnastik..

Heike joggt und walkt und nun auch Rita!  

Rita will nach dem Beispiel der Joggingschule im neuen Weight Wachtchers Magazin ernst machen und in 6 Wochen lernen, 30 Minuten zu joggen. Wie viele Zeichen brauch ich noch, um meine Sportallergie nicht länger zu verteidigen, mit ihr zu kokettieren und um endlich in die Puschen kommen.
Ist denn da draußen jemand, der mir helfen kann???     magazin-053.jpg

Fettnäpfchen

…müssen nicht zwingend aus Fett bestehen!

Entscheidungsfreudige Menschen wie ich können in Bruchteilen von Sekunden in den entsprechenden Gefäßen landen, ohne es überhaupt zu bemerken 🙁

Heute bin ich dankbar für Anke, mit der ich besprach, wie ich dieses und jenes zu tun gedenke. „Wenn ich Dir einen Rat geben darf…..“ Ich lauschte andächtig und spürte, wie Anke liebevoll meinen Fuß von der Oberkante Fettnäpfchen herunterbugsierte. Wenn man schon nicht alle Weisheit der Welt gepachtet hat, ist es auf jeden Fall weise, weisen Freunden lange genug zuzuhören. Danke Anke!

P.S. Und Anke ist natürlich ein Pseudonym! 8)

Dauereinsatz

Nicht von mir. Meine Arbeit ist im Moment schön übersichtlich. Aber mein Laptop glüht. Denn zwei Computer im Haus sind defekt und so setzt der Rest der Familie  voll auf meinen kleinen (oft verachteten, weil so langsamen) Laptop. Jetzt ist er allen gerade recht. Und ich kann froh sein, wenn ich abends mal Emails checken darf 8)

Derweil lese ich und plane unseren Frauentag im November, was eine absolut spannende Angelegenheit  ist, denn a) soll ich das Tagesthema an die Frau bringen 🙂 und b) wollen wir  richtig viele Themenworkshops anbieten. Das erfordert natürlich eine sorgfältigere Planung als nur „die richtige Referentin“ einzuladen.  Doch weil ich  Computerferien habe, kann ich schön Ideen sammeln und organisieren, sowieso meine absolute  Lieblingsbeschäftigung.

Das „Prädikat besonders wertvoll“ hat Bianca Bleier  diesem Sommer verliehen. Und ich stimme ihr zu. Fast jeden Tag T-Shirt-Wetter, die Kinder können raus, die Wäsche wird schnell trocken und weil es immer wieder regnet, brauchen wir sogar den Garten nicht gießen. Und wenn ich Hobbygärtnerin wäre, würde ich mich über saftige Pflaumen, Mirabellen, Zuchini und Tomaten freuen. Ich bin keine, aber wurde in dieser Woche mehrmals von meinen Teilnehmern beschenkt. Hat auch was 🙂 Stattdessen sortiere ich meine Gedanken zum Thema „säen und ernten“, denn das wird das Thema des Frauentages: „Verändere Deine Welt – und säe, was Du ernten willst“.

Seele-baumel-lass-Tage

Gestern Weihnachts- weil Abschiedessen, denn V. fuhr heute zum Studium zurück nach Trier. Heute Frühstück mit richtig netten Menschen und sich biegendem Tisch, heute Abend Eisessen mit dem besten Ehemann von allen, nächste Woche mehrere Einladungen… Ich beschließe, dass ein paar kulinarische  Aussetzer gut für die Seele sind und Anfang September, wenn das neue Jahr beginnt,  genug Zeit ist, Kollateralschäden zu beseitigen 8)

Richtig schön, dieser Sommer. Meine Arbeit hält sich in Grenzen, besonders mit so einem Mitarbeiter an der Seite wie meinem Sohn. Meine vertretenden Kolleginnen letzte Woche überschlugen sich mit Komplimenten. Ist leider fest bei mir gebucht…

Mit ziemlicher Freude habe ich angefangen, unseren Frauentag im Herbst vorzubereiten und es gibt grade so allerlei, was Herz und Seele erfreut. Und jetzt obendrauf noch der Eisbecher   🙂