Stehe pünktlich gestiefelt und gespornt am Lauftreffpunkt. Keiner kommt! Da bin ich ganz schnell wieder nach Hause gestiefelt. Habe ein sportliches Serientief und kein Coach fängt mich auf. Neue Woche, neue Chance..Coach, hilf Dir selber.
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Konsequent
Ich schaue wirklich nicht den Leuten in die Einkaufswägen. Und bin auch kein Anhänger der These: „Zeige mir was Du isst und ich sage Dir wer Du bist“. Denn ich kenne viele Menschen, die jede Menge ungesunder Sachen essen und doch ganz wunderbare Zeitgenossen sind.
Aber heute stand ein Vater mit seinem ca. 5jährigen Sohn vor mir an den Kasse. Und ich kam nicht umhin, ihren Einkauf zu betrachten. Zwei Dosen Königsberger Klopse, zwei Ritter-Sport-Schokoladen aus dem Angebot, ein paar Packungen Schokoriegel unbekannter Sorte und einige Flaschen Bier. „Krieg ich jetzt die Süßigkeiten“, bettelte der Kleine. „Nein“, so der Vater. „Jetzt gehn wir erst an die Pommesbude und essen. Sonst isst Du Deine Pommes wieder nicht auf“!
Und weil Kinder wie ein Spiegel sind, hoffe ich, dass am Montag wieder richtig gekocht wird.
Hör nie auf, anzufangen
Gerade plane ich die nächsten Kalenderwochen und staune: Wie viel hat sich in den letzten Monaten verändert. Im September ist das Pilotprojekt „Lebe leichter“ mit vier Testgruppen gestartet. Inzwischen geht Lebe leichter mit seinem 12-Wochen-Rhytmus bereits in die dritte Runde. Handwerkszeug Buch und Planer sind erschienen und haben ein wunderschönes Layout. Und jede Woche erweitert sich unser Konzept.
Weil gerade diejenigen, die den Kurs schon ein- oder zweimal durchlaufen haben, die Kontrolle des Gewogenwerdens schätzen, haben wir brandneu die 12er-Karte entwickelt. Ab Mai gibts den Lebe-leichter-Planer + 12maliger Möglichkeit, in der Servicezeit des Treffens gewogen zu werden. Die 12er-Karte gilt ein ganzes Jahr.
Leichter leben oder Lebe leichter
Heute morgen schlug ich die Zeitung auf, in der Hoffnung, dort einen Hinweis auf den Tag der offenen Tür am 2.April in der Ohmstraße zu finden. Bis jetzt hatte die Würzburger Tageszeitung weder etwas über mein neues Buch, noch über mein Präventionsprogramm abgedruckt. Stattdessen ein riesiger Artikel über Leichter leben, einer Aktion der Apotheken in Deutschland. Ich musste kurz schlucken, steht Heike und mir doch kein Werbeetat für auffallende Werbeanzeigen zur Verfügung.
Als ich dann an einige Momente der letzten Treffen dachte, wo es in meinen Lebe leichter Gruppen so prickelnde Momente, Selbsterkenntnisse kombiniert mit viel Gelächter gab, da wußte ich: Der Weg, auf den ich im Moment acht Gruppen begleite lohnt sich. Ob die Zeitung darüber schreibt oder nicht! Lebe leichter ist ein Selbstläufer.
Mitgewonnen
Ich liebe gute Vorträge. Als vor zwei Jahren die Vortragsreihe „Von den Besten lernen“ durch Würzburg tourte, seufzte ich innerlich.. Die tollsten Referenten, die spannendsten Themen, aber immer Dienstagsabends. Wenn ich arbeite.
Heute morgen gewann M. bei der Mainpost zwei Karten für die Auftaktveranstaltung von „den besten Frauen profitieren“ und fragte ausgerechnet mich, ob ich Lust hätte, sie zu begleiten. Ich habe nicht nur riesengroße Lust, M., sondern auch noch Zeit. Der Vortrag ist an einem Montag 8)
Sternstunden
hatten wir mit dem Thema der Woche, das auch im Kapitel 10 (Lebe leichter) zu finden ist. „Lebe mit Maß“(stäben). Klasse statt Masse. Qualität statt Quantität. Eine Teilnehmerin versichert mir, wie besonders die Stunde gewesen ist. Ich stimme ihr glücklich zu 8)
Wer liebt was er tut, braucht nie mehr arbeiten.
Effektiv
Der Vorteil von To-Do-Listen: Sie machen mich effektiv und produktiv. Und weil ich mir gestern so schön und öffentlich vorgenommen habe, das Autochen in die Werkstatt zu karren, telefonierte ich um 7.30 mit dem Autodoktor meines Vertrauens, der mir Sichtung und TÜV in einem versprach und mir noch zwei Tage schenkte.
So konnte ich meine Liste schön durchdeklinieren und habe sogar eben meinen überfälligen Newsletter abgeschickt 8)
10 Dinge, die ich heute tun werde
– U zum Geburtstag gratulieren
– Das Auto zum Check in die Werkstatt bringen
– TÜV vereinbaren
– Nochmal die tolle Erdnuss-Hähnchenpfanne kochen
– Endlich den März-Newsletter schreiben
– Zwei Online-Coachings starten
– Wer wird Millionär gucken
– Die Lebe leichter Treffen vorbereiten
– In meiner Bibel lesen
– Mich überraschen lassen
Alles mit Maß
Bei aller Würdigung des Fleißes möchte ich doch genügend Zeit zum Leben haben. Und fand in meinen Unterlagen folgende unterstützenden Worte:
„Wenn Du arbeitest wie ein Pferd, abends müde bist wie ein Hund und jeden Tag fleißig bist wie eine Biene, solltest Du mal zum Tierarzt gehen. Vielleicht bist Du ein Kamel.“
Läuft wieder
…der Laptop! Mir fällt ein Stein vom Herzen. Und gleich wieder hab ich einen Grund, glücklich zu sein.