Bin Fan

Da ich ziemlich lebenslustig bin, bin ich Fan von vielem Schönen…Und Fan von Kirche. Ich habe nur gute Erfahrungen und seit Jahrzehnten einen Traum: Dass die Ortgemeinde ein starkes Zeichen in diese Gesellschaft hinein ist..

Kirche, Gemeinde, das ist kein Ort, wo du hingehst, sondern eine Familie, zu der man gehört. Und diese Großfamilie hat das Potential, Städte zu verändern. Länder zu verändern. Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt.

Hier der Link zum neuen Podcast

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Warnung vor

Ich fahre auf die Autobahn und sehe in weiter Ferne eine rote Warntafel hektisch aufflackern. .“Hui“, denke ich alarmiert, „da ist ein Unfall passiert“.

Das würde bedeuten, Stau – und leider auch Zuspätkommen… Aber das hektische Licht warnt mich vor NEBEL. Ich stutze, ok, es ist ein Novembermorgen… dürfte eigentlich nicht ungewöhnlich sein… Ich rezitiere Eduart Mörike…“Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen“ – im Langzeitgedächtnis gespeichert, natürlich kann ich es auswendig und warte darauf, den vorgewarnten Nebel zu durchfahren. Nichts.
Wetter halt.

Und ich stelle wieder einmal fest, dass ich mich inzwischen in einer Alarmanlagenwelt befinde. Man warnt vor Pollen, Hitze, Kälte, Schnee, Wind, vor jeder Jahreszeit.

Früher haben wir den Kopf benutzt und damit gerechnet, heute werden wir gewarnt…

Im Internet lese ich Dauerwarnungen, was passiert wenn ich dieses esse oder nicht esse oder falsch esse und tatsächlich, wie ich das Klopapier aufzufädeln habe und was passiert, wenn ich den Allerwertesten nicht in der rechten Weise…..und das nicht in den Tiefen des World Wide Web, sondern auf T-Onlines Startseite.

Was ist los? Sind wir dabei zu verkalken, wenn solche Nachrichten unsere Medien beschäftigen?

Ist es mit zunehmender Technisierung so viel schwerer geworden zu überleben?

Oder trainieren wir uns langsam ab, unseren Verstand zu gebrauchen… Im Winter ist Schnee, da fahre ich langsamer, im Sommer ist es warm… da be-hüte ich mich vor einem Sonnenstich und im Herbst pass ich auf, dass ich mich nicht erkälte und trainiere mein Immunsystem…

Ich bin ohne Navi in den verschiedensten Großstädten Deutschlands gewesen und habe mit Karte die Adressen gefunden… Es machte ein bisschen stolz…

So hilfreich das „Wischkästle“, wie ich das Smartphone manchmal nenne, auch sein mag, es könnte dazu führen, dass langsam unser IQ sinkt.. Ehrlich.

Hoch soll er leben

Viel zu früh, viel zu klein, Sauerstoffmangel und schlimme Prognosen…
Das ist genau ein Jahr her..
15. November, Geburtstag

Ich hab euch ja immer wieder auf dem Laufenden gehalten…
Kamil geht es gut und hat gestern auch ein paar Kuchenkrümel abgekriegt.

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Ihr könnt mir glauben, wir haben gefeiert und uns bedankt.
Vor einem Jahr habe ich jeden Vorbeisurfer „angefleht“, für Kamil zu beten.

Deshalb bist du ein bisschen beteiligt an unserem Wunder! DANKE!

 

Premieren & Warnstufen

„Ich freu mich auf dich“, schrieb die Veranstalterin vor ein paar Wochen. „Das wird eine Premiere“… Ich schrieb zurück: „Ich liebe Premieren“.

Schon letztes Jahr war ich in Laupheim zu einem Frauenevent eingeladen, das coronabedingt kurz zuvor abgesagt werden musste…Die erneute Einladung für diesen Herbst findet im neuen Gemeindesaal, der Kirche für Menschen von heute – FCG Ecclesia Laupheim (ecclesia-laupheim.de)– statt und vorsichtshalber hat das Team sich schon ein ausgefeiltes Hygienekonzept überlegt…

Laupheim

Ich sitze gerade an meinem Vortrag… und ein Lebe leichter Coach schreibt mich an und freut sich, mich zu treffen…

5 Minuten später eine Mail von der Veranstalterin: „Wir haben Warnstufe“…Es haben sich schon so viele angemeldet. Morgen entscheiden wir, ob das Frauenfrühstück stattfinden kann!

Mit neuer Inspiration arbeite ich meinen Vortrag weiter aus! Wahrscheinlich wird es besonders gut.. Veranstalter können in diesen Tag ihren Flexibilitätsmuskel stärken. Ich meine, gelesen zu haben, dass das jung hält!

Happy End

Wenn ich eine Themenliste für meine Vorträge versenden soll, priorisiere ich das Thema: „(D)eine Geschichte mit Happy End“. Weil wir ja alle mittendrin in unserer Geschichte sind – und für die wir uns ein Happy End wünschen.

Heute Nacht hat meine liebe Schwiegermutter ihren Lauf vollendet und ist am Ziel.

Karen

Zweimal ist mein Lieblingsnorweger und Mann in den letzten Wochen zu ihr nach Norwegen gefahren. Mitte August – und nun letzte Woche…Auch zwei unserer Töchter sind gerade nochmal zu ihr gefahren, um sie ein letztes Mal zu herzen…

Magnes Geschwister haben sich am Sterbebett abgewechselt, sie bekam ein eigenes Konzert von Magnes Cousins und von unserer Tochter. Kinder, Enkel und Urenkel hatten Gelegenheit, sich zu verabschieden und heute Nacht durfte sie mit 89 Jahren sehen, woran sie geglaubt hat: Den Himmel gibts echt!

Wir sind unendlich dankbar für sie, für ihr großes Herz, für die Spuren, die sie hinterlassen hat und die Werte, die sie gelebt hat.

An solchen Tagen werden wir an unser eigenes Ende erinnert.

In Psalm 90, 12 steht: „Herr, mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen“.

2/3 meiner Tage dürften locker vergangen sein, jetzt spornt meine liebe Schwiegermutter mich an, den Rest gut zu nutzen.

Ich will, dass du 100 wirst

Ich hab so tolle Rückmeldungen von meinen Kursteilnehmern bekommen – und weil grade um mich herum alles schnieft und hustet.. hab ich mal mein Lieblingsthema „Gesundheit und Abwehrkräfte stärken“ und mein Lieblingsthema „Lebe leichter“ mit Body Spirit Soul gemixt, bisschen gerührt und schon war die Podcastfolge fertig.

100 Jahre dank Lebe leichter

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Das muss Liebe sein

Bis ich morgens so aussehe wie ich aussehe, dauert es einen Moment. Föhnen brauch ich mich nicht, da hat Gott es bei mir richtig krachen lassen. Aber auf jeden Fall muss ich mich eincremen, leichtes Make up und durch kleine Hinweise meine Augen so in Szene setzen, dass der willige Betrachter sie auch sieht. Denn Gott hat bei mir, wahrscheinlich wegen dem Prachtschopf, auf die Augenbrauen verzichtet…

Erst wenn ich die gestrichelt habe und die Wimpern getuscht, ja, dann sieht man sie gleich…Schöne Augen sogar… aber ohne Hinweise sozusagen unsichtbar.

Jetzt sind ja Videoanrufe voll im Trend, allerdings nicht bei mir. Bei engsten Familienmitgliedern lass ich es grade noch zu, wenngleich nicht immer voller Freude.

Meine Enkeltochter telefoniert am liebsten um die Frühstückszeit mit mir…tja und da bin ich noch, wie Gott mich schuf.

Diese Woche bin ich allein daheim. Mein Mann ist nochmal zu seiner Mutter nach Norwegen gefahren… Überraschungsanruf von seinem Frühstückstisch – während ich noch im BETT liege, oh Schande, mein Rhythmus kommt ohne ihn ja komplett durcheinander… Verstrubbelt, im Nachthemd setze ich mich auf und sehe mich gleich zwei lächelnden Familienmitgliedern und dem  gedeckten norwegischem Frühstückstisch gegenüber. Gefasst mache ich das Beste aus der Situation… Ich lege auf… und bevor ich meine Beine endgültig aus dem Bett schwinge, kommt der nächste Familienvideo-Anruf, diesmal aus Sansibar… Kamil will seine Oma sehen…

Abends erzähle ich beim Videocall meinem Mann, das mir der Anruf am morgen im Nachthemd ein bisschen peinlich war. Und was sagt er: Ich fand das ein bisschen süß!

Ihr Lieben, das muss Liebe sein!