Ziele

Aus meinem Nähkästchen: „Beim Lesen Deiner Mail“, schrieb U. mir soeben, „ist mir in den Sinn gekommen, dass ich mir in der Vergangenheit zu hohe Nahziele und zu niedrige Fernziele gesetzt habe. Ich wollte jede Woche ein Kilo abnehmen, war den Verzicht schnell leid und gab mich dann einfach mit dem zufrieden, was ich bis dahin erreicht hatte. Das Zurückfallen in alte Muster war sozusagen zwangsläufig, weil ich ja gar nichts anderes gelernt hatte…“

Qualität statt Quantität, Klasse statt Masse.

Stress-Management

Ich kenne sie ja auch: Gute und schlechte Zeiten. Wochen, in denen ich motiviert bin, meinem Körper bestmögliche Pflege angedeihen zu lassen und „Hoffentlich-sieht-mich-heut-keiner-Tage“. Ich kann mitfühlen, was Menschen vor den Kühlschrank treibt, wenn unvorhergesehene Dinge passieren und Essen ein sicherer Tröster wäre…

Heute bekam ich Post von F., die von ihrer ersten Lebe leichter Woche berichtete, in der das Leben um sie tobte. „Wie gut, dass ich mit „Lebe leichter“ begonnen habe“, schrieb sie…“sonst hätte ich viele Kalorien gegen den Stress gebraucht. So wusste ich aber, ich habe einen „Vertrag“, ich muss Rechenschaft ablegen, ich habe das Coaching gebucht und noch viel wichtiger: Ich habe eine Chance. Ich wundere mich selbst, dass es mir gar nicht so schwer gefallen ist, mich an die drei Mahlzeiten zu halten“.

Wenn Hunger nicht das Problem ist, kann Essen nicht die Lösung sein. 

Good day sunshine

„Ich bin ein bisschen neidisch geworden, als Du geschrieben hast, dass Du Dich jetzt eine Stunde in die Sonne legst“, bemerkte eine Online-Teilnehmerin. „Sich mitten am Tag in den Garten legen, das gibts bei uns nicht. Zumindest müsste man dann Unkraut zupfen, den Rasen mähen oder die Hecke schneiden“.

Ich empfehle ihr Mut zur Lücke. Die Arbeit läuft nicht weg. Und manchmal erübrigt sie sich sogar , wenn man ein bisschen gewartet hat.

Tschüss, Schatz

Israelsonntag in unserer Gemeinde, Geburtstag von Töchterchen und Vorbereitung für Mutterns 80.sten… Nach dem Gottesdienst, zwischen Word-Datei, Spargelschäler und gebührendem Gratulieren klingelt das Telefon. Ein besorgtes Gemeindemitglied informiert mich über eine offenstehende Türe im Gebäude und nun klingelt es auch an der Haustür. Ich realisiere den Schatten von Tochter 1 und verabschiede mich von dem verblüfften Gemeindemitglied mit „Tschüss, Schatzi“….

Soweit zu Frauen und Multitasking  8)

Es lebe der Sommer

Die jahreszeitlichen und regionalen Highlights nützen… Heute gab es Milchreis mit Erdbeeren. Gestern Kartoffeln mit Kräuterquark – und morgen zum Geburtstag unserer Tochter Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Soße Hollandaise in der Schlankvariante.

Außerdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Champagner gekauft. Morgen werden wir ihn trinken.