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Auf dieser Seite nehme ich dich mit in meinen Alltag. Du erfährst, wie du leichter leben kannst, körperlich und seelisch. Außerdem erfährst du regelmäßig, wann neue Kurse oder Ausbildungen bei mir starten.

Keine zehn Pferde…

hätten mich heute von der Couch bringen können, wenn ich nicht zum Laufen verabredet gewesen wäre. Nach einem langen Tag, an dem ich die von mir gerühmte 2/3 Regel selbst mal wieder nicht beherzigt habe, machte ich mich müde auf den Weg zum Treffpunkt. Eva (die mir das Bügeln für 3 Points beigebracht hat) und zwei andere nette, motivierte Läuferinnen standen schon in den Startlöchern. Nach wenigen Minuten wußte ich: Müdigkeit hin oder her, ich hatte die richtige Entscheidung getroffen. Bewegung laugt normalerweise nicht aus, sondern macht fit. Der Kopf wird frei, die Gedanken ordnen sich, eine angenehme Entspannung stellt sich ein – und – laut Pulsuhr einer Mitläuferin, haben wir ca. 680 Kalorien verbraucht 🙂

Heute morgen habe ich auf einem Frauenfrühstück in Burgau (bei Günzburg) über das „Leichter leben“ gesprochen. Dafür musste ich schon um 5.00 Uhr aufstehen, aber es hat sich so gelohnt. Diesmal war es eine Baptistengemeinde, die mich eingeladen hat. Es waren viele Gäste anwesend, die das Thema gelockt hat – und so konnte ich meine eigenen Erfahrungen mit dem „leichter werden“ mitteilen. Das Äußere – durchs Abnehmen bzw. durch einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil, aber auch das innere „leichter werden“: Schuldgefühle, das schlechte Gewissen loslassen, Sorgen abgeben, unfairen, bösen Zeitgenossen vergeben – und vor allen Dingen: Herzcheck machen lassen – am Besten von dem, der sich mit Herzen auskennt. Es war ein bewegender Vormittag – und obwohl ich mir auf dem Nachhauseweg Streichhölzer zwischen die Augenlider stecken musste, um nicht einzuschlafen: Es hat sich gelohnt.

So war ich in diesem Jahr schon bei Baptisten, Pfingstern, katholischen Landfrauen und diversen anderen Gruppen eingeladen -und überall geht es um das selbe Thema. Ist schon bemerkenswert, wie „unsere Geschichte“ von „Lebe leichter“ Türen zu Menschenherzen öffnet.

„Mein Bac, dein Bac…

unser Bac“. Irgendetwas erinnert mich heute an diesen kultigen Werbespot für Deo aus den 80ern. Ich stehe in der Küche und schnibbel mein Lieblingsgemüse: Kohlrabi und Möhren, schön klein gewürfel. Will es später mit einem Päckchen Soße Hollandaise abbinden.

Beim Kochen fürs Mittagessen könnte ich mir doch jetzt schön Musik oder eine CD anhören. Ich drehe mich ein paar Mal in der Küche um, aber mein neuer CD/Radioplayer bleibt verschwunden. Hm, ich bin sicher, wenn ich jedes Kinderzimmer inspiziert habe, finde ich ihn irgendwo. Auf meine Sachen muß ich aufpassen wie ein Schießhund – aber das scheint nicht nur mir so zu gehen. Gestern spiele ich einer Freundin mein neues Lieblingslied vor. „Hast Du einen MP3-Player?“, frage ich sie. „Hatte“, antwortet sie. „Einer meiner Söhne hat ihn jetzt schon seit ein paar Monaten ausgeliehen“. Ich nicke mitfühlend. Auch mein eigener ist schleichend in den Besitz meines Sohnes übergegangen. „Nur heute“, „Nur die Woche“- und irgendwann hat das Teil  den Besitzer gewechselt. Passiert das Vätern eigentlich auch?

„Bitte bring mir das XY Haarshampoo aus der Stadt mit“ bittet Tochter Nr.1 Tochter Nr.3 . „Wenn Du`s vergisst, muß ich deins nehmen.“ „Das ist aber teuer“, ärgert sich Tochter Nr. 3. Und vergisst es. So höre ich im Moment täglich den triumphierenden Satz von Nr. 1: „Ich hab Dich ja gewarnt.“

Familienleben hat doch seine Tücken. Aber als ich heute von der Muskelkraft des 19jährigen profitiere, der drei Kisten auf einmal in mein Treffen trägt, wo ich alleine sonst drei mal gehen muss, da bin ich versöhnt. Soll er den MP3 Player doch behalten. Wenn ich wirklich einen brauche, leihe ich ihn mir mal aus. Und ein Radio brauche ich auch nicht wirklich in der Küche. Ich könnt ja auch selber singen 🙂

Bäder, Böden, Treppen

…bitte“ instruierte ich meine erste und schönste Putzfee, die ich jemals hatte. War das ein Gefühl 🙂

Mein Mann liebt saubere Treppen, ich liebe einen sauberen Flur und Küchenboden – und alle lieben ja wohl saubere Bäder. Drei Stunden wirbelte sie durchs Haus und noch heute Abend ist deutlich zu erkennen, dass hier jemand vom Fach gearbeitet hat. Ich muß es gleich Kerstin Hack schreiben, die mir „vor auf den Tag genau einem Monat“ eine richtig nette  Putzfrau gewünscht hat. (Eintrag 9.3.) Dass Wunder so schnell wahr werden können 🙂

Mein Besuch in Lübeck liegt hinter mir und ich habe mich wie zu Hause gefühlt, obwohl ich nur Miriam kannte, die mich zum Sprechen über „Lebe leichter“ eingeladen hatte. Anfangs kurzes Entsetzen meinerseits: Die Frauen hatten beim Googlen meinen Blog entdeckt – und lasen meinen Eintrag vom Freitag als leichte Einleitung ins Thema vor.

Huch! Manchmal ist mir gar nicht klar, dass mein Blog sozusagen überall auf der Welt gelesen werden kann. In Norwegen bei den Schwiegereltern, in Chacra de dios bei unseren Missionaren, in Trier von V., aber halt auch in Lübeck oder Hamburg.

Apropos: Weil ich abends meinen Anschlußzug verpasste, hatte ich zwischen 1.00-5.00 Uhr in der Nacht zum Sonntag einen le(h)erreichen Aufenthalt in Hamburg Hauptbahnhof. Dort brodelte das Leben und während ich mir in einem Stehcafe das nächtliche Warten mit Kaffee vertrieb, konnte ich viele hart arbeitende Menschen beobachten.

Die Bäckereiverkäuferinnen, blitzwach, superfreundlich und mit erstaunlich großer Nachfrage zu dieser Nachtzeit, der Liefermann, der tonnenweise neue Backwaren herankarrte, Bahnbeamte, Polizisten, Reinigungspersonal …. und alle schienen sie ganz zufrieden zu sein mit ihrem Job in tiefster Nacht. Wie unterschiedlich Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Und doch sind ihre Grundbedürfnisse gleich: Alle suchen den tieferen Sinn ihres Daseins, möchten gesund bleiben und Beziehungen geniessen, die ihnen gut tun. Ob Weiß, Schwarz, gebildelt oder Analphabet, religiös oder atheistisch – diese Bedürfnisse sind uns allen gemeinsam.

Zum Glück weiß ich, dass ich lebe, weil Gott genau so jemanden wie mich gewollt und dass er einen einzigartigen, genau zu mir passenden Plan für mein Leben hat. Außerdem bin ich – bis auf ein Hühnerauge – kerngesund. Und wüsste von keinem Stress oder Ärger mit irgend jemandem. Ich hoffe, meine Mitmenschen sehen das genauso. 😉 Heike habe ich heute am Telefon einen Korb gegeben. „Keine Zeit zum Telefonieren“ . Tat mir dann aber wirklich leid.

„Hab Dich dafür an Club 700 empfohlen, Heike. Sie sind durch einen Bericht von meiner Website auf mich aufmerksam geworden und haben sich durch meine Seiten geklickt. Dabei sind sie auf verschiedene Berichte – auch auf deinen – gestoßen, die sie gerne fürs Fernsehen nutzen wollen. Na, ich hab Dich auf jeden Fall wärmstens empfohlen“  🙂

Übrigens ist das Fernsehinterview mit Heike im Cafe Aperto online. Wer sehen will, der klicke .

Quer durch Deutschland

Frauenarbeit ist seit über 20 Jahren mein liebstes Hobby. Ich habe unterschiedlichste Arten von Frauenkreisen gegründet und geleitet, auf Frauentagen und -wochenenden gesprochen und verschiedenste Frauenkonferenzen initiiert und moderiert.

Durch meine Berufstätigkeit musste ich mein „Hobby“ stark zurückschrauben. Zum Glück macht mir meine Arbeit für Weight Watchers mindestens genauso viel Spaß 🙂

Um so mehr freue ich mich, wenn ich mal wieder in Sachen Frauenarbeit unterwegs sein kann. Der April hats in sich – und so bin ich an drei Wochenenden im April auf der Walz. Nachdem wir nun wochenlang Familienleben satt mit allen 5 Kindern im Haus hatten, verkraften sie meine Abwesenheit mal ganz gut.

Samstag morgen fahre ich quer durch Deutschland nach Lübeck, um auf einem Frauentag zu sprechen. Dann genieße ich eine lange ICE-Zugfahrt, Zeit zum Lesen, Vorbereiten, Träumen – lasse alle Gedanken an Familie und Beruf hinter mir und überlege, was ich den Frauen dort sagen könnte über das „leichter leben“. Kann ein Leben wirklich leichter werden?

Heute am Mittagstisch hatten wir eine heiße Diskussion. Meine Söhne 19 und 12 und zwei meiner Töchter 21 und 17 konnten mir einfach nicht glauben, dass ich mein Leben als 47jährige als wesentlich toller, besser und leichter erlebe als „damals“ mit 20.

„Mama, ich kenn echt keinen einzigen Menschen, der so redet wie Du“. Ich bezweifle, dass hier gründliche Erhebungen zugrunde liegen. Als mein Mann zur Tür reinkommt, wird er sofort um seine Meinung gebeten. Aber auch er empfindet sein Leben mit 50 leichter, schöner, intensiver als „damals“. So werden wir wohl ein immer glücklicheres, altes Ehepaar. Und sowieso: Das Beste kommt noch 🙂

Durch die Blogs

– oder um den Block – das sind zwei verschiedene Entspannungsmethoden für mich 🙂

Die erste fällt mir superleicht, ich komme auf neue Ideen, inspiriert durch Menschen, die ich mag.

Um den Block bedeutet: Schweinehund an die Leine nehmen, Sportschuhe anziehen, Nordic Walking Stöcke schnappen und loslaufen. Die Felder liegen direkt hinter unserem Haus. Auch hier komme ich auf neue Ideen, aber ich habe doch immer wieder das sichere Gefühl, einige der Ideen kommen weder von mir noch von anderen, sondern Gott bekommt Gelegenheit, zu mir und meinen Gedanken zu sprechen. Und ab und zu machts klick – ich komme heim und bin einfach nur froh, diesen inneren Draht zu Gott zu haben 🙂

Dementi

Allen, die sich nun einen Tag lang auf Schokolade satt gefreut haben, muß ich mitteilen, dass es sich in diesem Fall um einen Aprilscherz gehandelt hat. Dafür darf man für 3 Points Joghurt oder Quark satt essen – und das mit gutem Gewissen.
Kommen noch ein oder zwei Portionen Obst für 0 Points dazu, können Sie richtig stolz auf sich sein und haben eine Menge für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden getan.

Heute ist für mich „Feiertag“. Gerade habe ich eine Vereinbarung unterzeichnet, für 3 Stunden in der Woche eine Haushaltshilfe in Anspruch zu nehmen. Zum ersten Mal in meinem 25jährigem Familien- und Hausfraudasein. Luxus pur!

Kooperation mit Lindt

Nachdem Weight Watchers mit großem Erfolg das Schokoladenkochbuch als süße Freundschaftswerbung an den Mann/die Frau gebracht hat, hat Weight Watchers sich überlegt, ob die beiden Firmen nicht weiter miteinander kooperieren könnten.

Und: Es geht! Ab sofort wird die Schweizer Firma Lindt für uns Weight Watchers-Schokolade herstellen, an der man/frau sich SATT essen darf ! Der Pointswert für Lindt-Schokolade „satt“  ist schon bekannt. Heute abend verrate ich die Einzelheiten.  Wow, ich kanns gar nicht abwarten, die Neuigkeit meinen Teilnehmern zu erzählen 😉

Resttradition

Die Heirat mit einem Norweger verpflichtet, wenigstens ein Mindestmaß an norwegischen Gepflogenheiten weiterzuführen.

Wir Nordstrands tanzen nicht um den Weihnachtsbaum – und unser eigenes Modell trägt auch keine norwegischen Flaggen.

Aus verständlichen Gründen essen wir auch keinen Sahnebrei mit Rosinen und rohem Schinken mehr, auch nicht, wenn Gäste kommen. Wir haben keine Tuben oder Tüten mit Majonaise auf dem Frühstückstisch, mit der wir nahezu jedes Brot kunstvoll verzieren.

Wir essen auch keinen Lutefisk (Trockenfisch). Wie ich mir im äußerst hilfreichen Booklet „Wie man einen Norweger versteht“ anlesen durfte,wird Ausländern wie mir sowieso davon abgeraten. Denn niemand, der ihn nicht 90 Jahre lang verhältnismäßig regelmäßig gegessen hat, mag lutefisk. Aus dem gleichen Grund gibt es auch nur wenig Norweger, die lutefisk mögen.

Ein Grund, warum er dort trotzdem in rauhen Megen verkauft und gegessen wird, ist wahrscheinlich nationale Sturheit und dass man ihm einen gewissen pädagogischen Wert zuspricht: Kinder sollen lernen, stumm zu leiden und sich an die Unannehmlichkeiten des Lebens zu gewöhnen. Wenn du es schaffst, lutefisk zu schlucken, dann schaffst du es auch, die Unannehmlichkeiten des Lebens (Liebeskummer, entäuschte Hoffnungen, geplatzte Kaufverträge) usw. zu schlucken.

Wenn wir Gäste zum Frühstück bekommen,versuchen wir, eine Resttradition an norwegischem Lebensstil aufzutischen. Es gibt Brunost, den legendären braunen, süßen Molkekäse. Es gibt geräucherten Lachs mit Ei. Und irgendwo auf dem Tisch liegt sicher eine Tube Kaviar. Als Magne gestern sagte: „Gib mir mal den Kaviar“, horchten unsere Gäste auf. Welche Herrlichkeiten hatten sie denn auf unserem  reich gedecktem Tisch übersehen? Sie enspannten sich sichtlich, als sie erkannten, dass es sich um simplen Dorschroggen handelte, der auf jeden Fall auf dem gedeckten Tisch meiner Schwiegereltern niemals fehlt.

Die Ferien gehen dem Ende zu und das Wetter wird langsam frühlingshaft. Gestern beim Lauftreff waren wir immerhin schon zu fünft und liefen vergnügt unsere Strecke durch die Weinberge. Zusammen macht Bewegung einfach mehr Spaß. Ich glaube, das sahen die anderen genauso….

Kurioses

Sicher würde sich bald eine Rubrik „Kurioses“ auf Heikes oder meine Website lohnen. Nicht weil unsere Teilnehmer kurios sind, sondern weil sie so schlagfertig sind und anscheindend überproportionalen Sinn für Humor abbekommen haben. So meldete sich bei Heike eine Frau neu an mit den Worten: „Da bin ich wieder, nicht in alter Frische, sondern in neuer Fülle“.

Gestern abend verriet uns eine Frau ihr Rezept, wie sie die Lust auf Süßes bezwingt: „Ich denk mir einfach, ich hätt`s schon gegessen. Dann freu ich mich dran, wie lecker es geschmeckt hat und gut ist“. Scheint bei ihr zu funktionieren. Ob Einbildung oder nicht, auf jeden Fall hat die Nummer 0 Points 🙂

Gold

Jede Woche fangen bei mir neue Teilnehmer mit dem Abnehmen an – und jede Woche erreichen einige von ihnen ihr Ziel und schließen mit der Goldcard ab 🙂

Gold steht für: Ziel- bzw. Wunschgewicht erreicht und sechs Wochen das neue Gewicht gehalten. Ab jetzt darf der Kunde das Weight Watchers Treffen kostenlos besuchen. Alle Unterlagen, Rezepte, Neuigkeiten, Motivation gibts gratis.

Das Erreichen der Goldmitgliedschaft ist für jeden Teilnehmer das Highlight. Der runde – nein, schlanke natürlich 😉 – , krönende Abschluß. Sie haben etwas – in diesem Fall ihr Ziel „Wunschgewicht“ – angefangen und es erfolgreich abgeschlossen.

Aber auch für mich ist jede überreichte Goldcard ein persönliches Highlight. Es macht mir solchen Spaß, Menschen ein Stückchen auf ihrem Weg ins „leichte“ Leben zu begleiten.

Mein Goldmitglied von heute habe ich rund 9 Monate begleitet. Etwa die Länge einer Schwangerschaft. Nur das sie 15 Kilo leichter geworden ist und neue Dinge lieben gelernt hat. Inzwischen mag sie Obst und Gemüse und lässt Kuchen und süße Teilchen dafür stehen. Nur ein Mohrenkopf „muß“ ab und zu mal sein.

Kennen Sie den Tipp, einen Mohrenkopf für einige Sekunden in die Mikrowelle zu stellen? Der süße Schaum wird warm und das Volumen vergrößert sich. Schmeckt supersüß und lecker.

Aber: Was macht man mit den restlichen Mohrenköpfen? 😉 Bitte vorher darüber nachdenken!

Auch morgen früh gibts wieder Gold. Diesmal eine Blog-Leserin. Ich freu mich so sehr, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben, Frau G 🙂 Während ich das schreibe, versucht mein Mann, mir die Piccolosektflasche, die ich für Sie bestimmt habe, abzuluchsen. Aber ich bleibe hart. Der Sekt ist für Sie.
Morgen wird gefeiert 🙂