Über admin

Auf dieser Seite nehme ich dich mit in meinen Alltag. Du erfährst, wie du leichter leben kannst, körperlich und seelisch. Außerdem erfährst du regelmäßig, wann neue Kurse oder Ausbildungen bei mir starten.

Steuer- und andere -engel

Ich glaube, dass es echte Engel gibt. Habe einige so deutliche Bewahrungen bei mir und meiner Familie erlebt, dass ich keinerlei Zweifel daran hege. In der Bibel steht übrigens, dass Engel denjenigen helfen, die das Heil erben sollen (Hebräer 1,14), also auch mir 🙂

Darüber hinaus habe ich einen Steuerengel, das ist die Dame, die meine ganzen Steuerangelegenheiten in ihre fachfraulichen Hände genommen hat und der ich jeden Monat neu dankbar bin, dass ich mich nicht darum kümmern muß.

Und eben wirkt in Küche und Badezimmer mein Putzengel.  Sie ist so gründlich und arbeitet so fröhlich, dass ich mich himmlisch leicht fühle, während ich in Ruhe meine Büroarbeiten erledige. Auch eine Form von „Lebe leichter“ – die eigenen Begabungen ausleben – und Wege finden, wie der Rest sich dann irgendwie von alleine  erledigt 🙂

Vorgeschmack

Frau Köth habe ich auf dem Herbstfest 08 kennengelernt, wo Sie von ihrer tollen Abnahme und dem Gewinn des Weight Watchers Award 2007 erzählt hatte. Abgenommen hat sie allerdings bei meiner Kollegin Irmi Leppig in Münnerstadt. Am Donnerstag, den 5. Februar wird Frau Köth in meinen 18.00 und 20.00 Uhr Treffen im CVJM Würzburg in der Nähe der Residenz ihre Geschichte erzählen.

Ein offenes Treffen, wo Sie einfach dazustoßen können, am pointsarmes Büffet probieren und sich inspirieren lassen können.  Wenn Sie wollen, können Sie natürlich auch selber einsteigen. Erklicken Sie sich hier einen Vorgeschmack.

Zeitarbeit

Die Lieblingssportart des Schweinehundes ist „Extrem Couching“, schreibt Christiane in ihrem Blog und empfielt, den Schweinehund einfach an die Leine zu nehmen. Ich suche Hilfe beim Leinefinden und gerate an meinen Sohn. „Kannst Du mir nicht sagen, ich soll aufstehen“ , bitte ich ihn. „Na los Mama, jetzt aber ein bisschen dalli – in fünf Minuten komm ich gucken, ob die Küche sauber ist. Ich eile in die Küche, räume und sortiere – und als Björn tatsächlich nach fünf Minuten in die Küche kommt, bin ich – vor lauter Angst 😉 schon erstaunlich weit gekommen!

„Kann ich Dir was helfen?“ Die Traumfrage für eine Mutter 🙂 „Du könntest alle trockene Wäsche abhängen!“ Er tut es und 20 Minuten später ist nicht nur die Küche blitzblank, sondern auch der Waschkeller aufgeräumt und die Wäsche in den Zimmer. Mit der vielgepriesenen „Achtsamkeit“ und „Langsamheit“ hab ich es gar nicht. Lieber mit Tempo und auf Zeit arbeiten und später Muße haben für Dinge, die mir „noch“ mehr Spaß machen als Küche aufräumen…

Aus Versehen

… habe ich heute ein Croissant gegessen. Wahrscheinlich das erste, seit ich für Weight Watchers arbeite. Und zwar nicht am Tisch, sondern im Vorbeigehen sozusagen.

Kaufen tu ich diese Leckereien nie – auf jeden Fall nicht, seit ich ihre Pointszahl kenne. Und bin ich irgendwo eingeladen, käme ich gar nicht auf den Gedanken, hier zuzugreifen.  Aber bei unserem Frauenfrühstück in der Gemeinde waren so viele Croissants liegengeblieben, dass wir „genötigt“ wurden, einzupacken. „Naja, für die Kinder“, dachte ich mir – und wurde zu Hause zwischen Post sortieren und Mülleimer leeren selbst zum Kind. Nein, nicht zur Biotonne, so weit kommt es nicht. Trotzdem wichtige Lektion: Auch geschenkte Croissants haben die gleiche Pointszahl, sogar wenn man sie im Vorübergehen isst 🙁

Telefon-Coaching

Frau L. war deprimiert. Bei ihrer ersten Woche mit dem „Power-Start“ hatte sie eine solch überraschende Glanzleistung hingelegt und satte 2,4 Kilo abgenommen. Nun war die zweite Woche vergangen und die Waage zeigte 600 Gramm mehr als Ende letzter Woche. Ganz unglücklich rief sie an, um mit mir Ursachenforschung zu betreiben.

„Wenn ich das richtig sehe, haben Sie also in zwei Wochen 1,8 Kilo abgenommen“ , rechne ich ihr vor. „Hätten Sie das geglaubt?“ „Nein! Aber jetzt geht ja wohl alles wieder den Bach runter“, erwiederte sie. Sie hatte sich vorgenommen, bis Ende März für ein bestimmtes Event 6 Kilo abzunehmen. Zum Glück lag mein Kalender neben mir und wir stellten eine einfache Rechnung auf: Wenn sie vom Tag 1 ihres Powerstarts an nur 500 Gramm pro Woche abnehmen würde und bis Ende März am Ball bliebe, wären es genau 6 Kilo minus auf der Waage. „Huch“, rief sie erleichtert. „Ist ja klasse, dann hab ich ja schon fast 2 Kilo geschafft. DANKE“.

Ihre Stimmungsveränderung war erstaunlich. Anfangserfolge können so motivieren  – und doch ist das Wichtigste: Über Wochen am Ball zu bleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten im Kalender oder Pointsjornal notieren, wie weit man laut Anfangswoche sein könnte, durchhalten und kleine Ehrenrunden mit Würde laufen. Sie kommen ans Ziel.

Verwöhnt

Ich halte meinem Mann zwei verschiedene Dosen und ein weiteres Fertigprodukt unter die Nase, aber er versteht nicht. Erst als ich ihn informiere, dass ich heute nicht koche, wählt er die Lasagne.

Seit 26 Jahren koche ich täglich, auch Sonntags. Von den 365 Tagen im Jahr mindestens 340. Der Rest entfällt auf Urlaubstage, Seminare oder ähnliche Ausnahmen. Mittagessen gibts pünktlich um 13.30, weil dann der Schulbus angekommen ist.  Natürlich brutzle auch ich mal was Schnelles, aber doch immer gibts was Selbstgekochtes. Dosen und Fertiggerichte sind verpönt.

Letzte Woche war bei Weight Wachers das Thema „Schnelle Küche“ und im Besonderen Fertiggerichte. Einige waren von Weight Watchers bewertet und gelobt worden, so schmackhaft, so knusprig, so pointsarm und so preiswert, so wollte ich einen Versuch wagen. Ich war erst am späten Vormittag von der Arbeit zurückgekommen und hatte also einen triftigen Grund, auch mal Zeit zu sparen.

Selbst wollte ich den Linseneintopf mit Würstchen von Weight Watchters probieren, brachte die Lasagne von Real (für 8 Points) zum Testen für die anderen mit und noch zwei weitere Dosengerichte, die den Geschmackstest von Weight Watchers bestanden hatten…

Mein Mann aß reaktionslos, ein deutliches Zeichen dafür, dass solche Mahlzeiten für ihn nicht unter die Kategorie „Mittagessen“ fallen. Als Sohn 1 heimkam, präsentierte ich ihm die Auswahl. Er warf mir einen vernichtenden Blick zu, ignorierte die Angebote und suchte sich etwas Besseres. Meinem 13jährigen hat der Curry King geschmeckt. Aber das war mir schon vorher klar. Schuldbewußt saß ich vor meinen Linsen. Mit einem so schlechtem Gewissen schmeckten sie so lala 🙁

Ärgerbrote

Da sitzen doch auch bei mir noch ein paar desolate Verhaltensmuster fest. Habe heute einen deutlichen Zusammenhang feststellen können zwischen meinem Ärger über das, was mein Briefkasten mir bescherte und den zwei dicken Käsebroten, die ich mir daraufhin schmierte, obwohl noch gar keine Essenszeit war. Ärgerbrote nenne ich sie jetzt mal.  Schokolade bietet unser Schrank ja zum Glück nicht, sonst hätte die Nummer richtig schief gehen können 😉

Letzte Woche Donnerstag waren es Stressbrote, auch mit ziemlich viel Käse. Sollte ich vielleicht auch keinen Käse mehr…

Oder einfach weiter an meinem Essverhalten, gerade bei Stress oder Ärger arbeiten, wie ich es meinen Teilnehmern empfehle. Ich könnte mir ein Beispiel an meinem Mann nehmen: Der kocht zur Entspannung eine große Kanne Kaffee – und vergisst dann, sie zu trinken. Ach ja, wenn ich nur vergessen würde, die geschmierten Brote zu essen, dann wäre ich auch schon ein Stück weiter… 🙂

Bibbern für die schlanke Linie

Als Ernährungswissenschaftler bei Käfigmäusen nicht die Kalorien- sondern die Wärmezufuhr drosselten war das erstaunliche Ergebnis:  Schlankere, gesundere Mäuse. Durch die niedrigen Käfigtemperaturen wandelten die Mäuse mehr Energie in Wärme um, wodurch ihr Kalorienverbrauch stieg. Nun sind wir wahrhaftig keine Mäuse. Nicht desto trotz der Geheimtipp dieser Tage: Raus in die Kälte, dankbar sein fürs Eiskratzen und Frieren – denn Sie zittern sich gerade gesund und schlank 🙂

Kein Tag wie jeder andere

Ich liebe die Sonntage. Und ganz besonders den frühen Morgen. Während die meisten Menschen den Sonntag mit gemütlichem Ausschlafen und ausgiebigem Frühstück verbinden, stehe ich so früh auf, wie möglich. Je früher, desto besser. Bin so leise, wie es nur geht, damit ich bloß keinen wecke, der meine heilige Sonntagsruhe stören könnte. Dusche, koche mir mindestens drei Tassen Vorfrühstückskaffee – und dann genieße ich die morgentliche Stille, ordne meine Gedanken, manchmal bete ich, manchmal lese ich – manchmal gucke ich einfach nur vor mich hin und lasse die Stille auf mich wirken. Gemeinsames Frühstück,Gottesdienst. Neue Woche, ich komme…