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Auf dieser Seite nehme ich dich mit in meinen Alltag. Du erfährst, wie du leichter leben kannst, körperlich und seelisch. Außerdem erfährst du regelmäßig, wann neue Kurse oder Ausbildungen bei mir starten.

Vorausschau(end)

Gestern war die Beerdigung. Es hat mich sehr berührt, dass meine Eltern schon vorher festgelegt hatten, welcher Spruch mal auf ihrer Traueranzeige stehen sollte. Nämlich „Ihr habt zwar Trauer, aber ich werde Euch wiedersehen. Und Euer Herz wird sich freuen.“ Joh.16.22

Das Wichtigste ist,“ schrieb mir M. in ihren Beileidszeilen, „das man diesen Menschen guten Gewissens gehen lassen kann, ohne ungesagte Worte oder ungeklärte Dinge“. Bei meinem Papa ist es gelungen. Nichts Ungeklärtes. Nur Dankbarkeit.

Eine Beerdigung erdet! Automatisch fragt man sich: Welche Spuren werde ich mal hinterlassen? Ist das, woauf ich meine Kraft ver(sch)wende, es wert? Investiere ich in gute Beziehungen? Oder in Materielles? Oder schlechtestenfalls in nichts? Als ich so nachdachte, ob mir ein Vers einfallen würde, der mal auf meiner Trauerkarte stehen könnte, fiel mir nur mein aktueller Lebensabschnittslieblingsbibelvers ein:

Also iss Dein Brot, trink Deinen Wein und sei fröhlich dabei. Denn schon lange gefällt Gott Dein Tun. Trag immer schöne Kleider und salbe Dein Gesicht mit duftenden Ölen. Genieße das Leben mit dem Mann, den Du liebst, solange Du Dein vergängliches Leben führst, dass Gott Dir auf dieser Welt gegeben hat!“ Prediger 9:7

Definitiv zu lang für die Trauerkarten und ich trink auch grade keinen Wein, aber die Richtung stimmt schon mal. In Beziehungen investieren… und wissen, was danach kommt. Und wen ich dann wiedersehe. Mein Vater wusste es.

Prioritäten

Heute ist mein lieber Papa im Alter von 94 Jahren in die Ewigkeit gegangen. Ich bin froh, dass meine Mama in seiner letzten Nacht bei ihm gewacht hat. Als meine Geschwister sie ins Bett schicken wollten, sagte sie: „Ich habe bei der Hochzeit versprochen: Bis der Tod Euch scheidet. Ich bleibe hier“. Ich bin froh, dass meine Geschwister bei ihm waren, als seine letzte Stunde kam. Froh, dass er seine Enkel ein paar Stunden vorher noch gesehen hat. Und froh, dass ich letzte Woche die Eingebung hatte, den Abstecher zu meinen Eltern zu machen. Es lohnt sich, auf die leise Stimme ganz tief drinnen zu hören. Es lohnt sich, die richtigen Prioritäten zu setzen. Immer.

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Das Bild ist von Oktober, wo wir zusammen seinen & meinen Geburtstag gefeiert haben.

Berlin

1000 km hat mein Autochen dieses Wochenende rauf- und runtergerattert und es hat sich so was von gelohnt. Tolle Frauen, eine entspannte Atmosphäre, verschiedene Implse und Eindrücke inklusive einer Samstagsabendgala, Spaziergang am Wannsee, der mich glatt auf 10.000 Schritte kommen ließ und zwei Kreativangebote…C. die mich eingeladen hatte, über einen lernenden Lebensstil zu sprechen, war nämlich in die Vorlage gegangen, hatte sich das Filzen beigebracht… und Berge Wolle mitgebracht und ihr Wissen gleich weitergegeben… Dabei kommen solche liebenswerten Himpelchen und Pimpelchen raus, die mit mir nach Hause gefahren sind… beleuchtet sehen sie noch zaberhafter aus.
. Himpelchen

Wünsche DIR eine wunder-volle, intensive Woche! Und vergiß die Pausen nicht!

Selber schuld

Habe ja ein ziemlich schlichtes Einkaufssystem, indem ich nur selten Süßigkeiten kaufe, damit ich erst gar nicht auf die Idee komme, sie in einem Anfall geistiger Umnachtung selber zu vernichten. Obst ist immer genügend da und Mr. 19 und mein Mann müssen wahrhaftig nicht leiden, jedwede Beileidsbekundungen sind also völlig überflüssig.

Seit ein paar Wochen mache ich mir immer wieder mal eine heiße Zitrone, also den Saft einer Zitrone mit heißem Wasser aufgegossen und einem Spritzer Süßstoff.

Schmeckt klasse, ich hab schon wieder 300 ml intus, mal ganz abgesehen von den gigantischen Vitamin-C-Gaben, die mich fit über den Winter bringen…

Tja, und das hab ich jetzt davon… Hat sich Mr. 19 was von mir abgeguckt, und so wie andere Söhne der Mutter die Schokolade wegfuttern… presst sich the son of the diatition and the son of the preacherman in seinen hungrigen Nächten frische Multivitaminsäfte.

Wie man sich bettet so liegt man und wie man sie füttert, so schaut man in die Röhre…

Auch ohne Thermomix

Bekomme per Email die Frage gestellt, ob man das Lebe leichter Programm auch umsetzen kann, wenn man als Gemüsesorten nur Tomate, Gurke und Paprika mag.

Klar kann man. Ist zwar ein bisschen einseitig…und passt definitiv nicht zu jeder warmen Mahlzeit gleich gut, aber geht! Hätte die Schreiberin am liebsten zu mir gebeamt, um sie von meinem neuen Lieblingssalat kosten zu lassen. Vor zwei Wochen hatte F. das Rezept „rausgehauen“, wohl eigentlich ein Thermomix-Klassiker, aber der geht ach locker ohne.

Die Grundzutaten habe ich immer im Haus, er ist erstaunlich und oberlecker und ich bin schon dabei, das Original gnadenlos abzuwandeln:

Broccoli-Apfel-Paprika-Rohkostsalat

300 g Broccoli (frisch und roh), 1 rote Paprika, 1 Apfel, alles so klein wie möglich schneiden oder in den Mixer geben, 1 TL Honig, 1 TL Senf, 2 EL Öl, Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer zufügen und verrühren. 2 EL. Sonnenblumenkerne anrösten und vermischen… Durchziehen lassen! Gestern habe ich noch eine Orange mit hineingeschnitzelt…

Er ist süß, sauer, knackig, knusprig und schmeckt am nächsten Tag noch besser…falls noch was übrig war…

Spontanentscheidung

Heute morgen durfte ich auf einem wunderschön arrangiertem Frauenfrühstück sprechen. Man hatte weit mehr Anmeldungen als der Raum fassen konnte, aber das Team war klasse und meisterte die Besucherflut liebevoll, die Frauenband so gut, das Frühstück perfekt, weil der Pastor der Gemeinde im „früheren Leben“ Koch war und so war sogar der Lachs selber gebeizt, die Deko leicht und am Schluss die Herzen bewegt.

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Ich verliebe mich regelmäßig in die tollen, kreativen, einzigartigen Menschen vor Ort und würde sie alle am liebsten nach Würzburg importieren…

Als ich die Heimfahrt antreten will, frage ich meinen Navi, wie weit wohl meine Eltern von meinem Standort entfernt sind… Hmm…gleiche Entfernung wie nach Würzburg.

Und entschließe mich spontan zu einer Stippvisite bei Mama & Papa. Schleich mich zu Papa,  der gerade gemütlich seinen Nachtisch isst und einen Kaffee trinkt und bleibe mucksmäuschenstill sitzen, bis Mutter auf der Bildfläche erscheint und vor Freude schreit!

Download erhalten

Einmal in der Woche treffe ich mich, meiner Selbstständigkeit sei Dank, mitten am Tag mit einer Freundin zum Beten. Gestern war ich ein bisschen gestresst, weil so viele verschiedene Sachen auf meiner Nächstewocheagenda stehen, eine bunte Mischung aus beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Terminen, sodass ich mich ersthaft gefragt habe, wie ich das hinkriegen soll. Jetzt fragst Du Dich vielleicht, warum ich nicht gleich das Gebetstreffen mit meiner Freundin gecancelt habe. Aber da bin ich doch lebensweise genug, dass ich meine Gebetstermine Donnerstag und Freitag lieber nicht streiche.

Habe meiner Freundin also mein Herz ausgeschüttet in der Hoffnung, dass Gott das jetzt nicht als Meckern versteht, denn ich habe mir doch 40 Tage ohne Runtermachen, Jammern und Klagen vorgenommen. Ich denke, dass ER das schon richtig verstanden hat. Im Lauf unserer Gebetszeit bat meine Freundin IHN um ein „Special-Download“ für die nächsten zwei Wochen, wo sich alle Termine/Projekte und Begegnungen perfekt ineinanderfügen inclusive der richtigen Worte für die jeweiligen Situationen….

Naja… und wie ich heute an die Arbeit gehe…fing der Download an und jetzt ist alles auf dem Schirm, sodass ich Dir sogar noch einen Blogeintrag darüber schreiben kann. Was wieder mal zeigt, dass man an Tagen, wo man besonders viel zu tun hat lieber etwas mehr als weniger betet. Hat doch Luther schon gewusst als er sagte: „Ich habe heute viel zu tun, deswegen muss ich viel beten“.

Falls Du also grade ein Problem hast, bitte Gott doch um ein Special-Download! Geht auch ohne Gebetsfreundin, allerdings nicht ohne Gebet!

Manchmal

…sitze ich fassungslos da und kann die Brutalität der hereinkommenden Nachrichten nicht fassen. Die ISS hat 220 Christen verschleppt, Dschihadi John, auf dessen Konto zahlreiche Enthauptungen gehen, wird identifiziert, in der Ost-Ukraine sind in den letzten 10 Monaten mindestens 3000 Menschen ums Leben gekommen…und ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn mein Mann oder meine Söhne zur Verteidigung der Landesgrenzen eingezogen worden wären. Mit welchem Trauma werden diese Männer leben müssen? Wie mag es den Müttern und den Ehefrauen gehen.

Welche Qualen erleben diese 220 verschleppten syrischen Christen gerade, während das Alltagsleben hier in Europa weiter vor sich hinplätschert

Ich fühle mich so hilflos, dass mir die Tränen runterkullern. Es lässt mich nicht nur nicht kalt, es macht mich heiß. Was wird passieren, wenn wir aufhören wegzuschauen, zur nächsten Nachricht zu zappen, oh… der Kaffee wird teurer, wie blöd… und das Wenige tun, das wir tun können. Wenn wir aufhören, uns um ich, mich, meiner mir zu drehen und uns leidenschaftlich für diese verrückt gewordene Welt einsetzen.

DAS LEBEN IST KURZ – HIER UND IN SYRIEN, WO GERADE VÖLKERMORD GESCHIEHT. GESCHOCKTE, HEUTE MAL GAR NICHT LEICHTE GRÜßE VON B.

Du bist eine Antwort

..und kein Fragezeichen!

Heute möchte ich Dich nachdrücklich daran erinnern, dass DU eine Antwort bist, und zwar auch dann, wenn Du nicht perfekt bist. Du bist eine Antwort. Für Deine Umgebung! Deine Freundin! Deine Familie! Deine Arbeitskollegin! Deinen Chef! Deine Nachbarin! Sogar für Leute, von denen Du nie im Leben gedacht hättest, dass sie auf Dein Leben schauen.

Also hör auf, Dich wie ein wandelndes Fragezeichen fühlen, sondern bittschön wie jemand, der die Antwort hat. Der ziemlich viel ziemlich gut gemeistert hat und jetzt anderen als „Model“ dienen kann. Die Welt sehnt sich nach Vorbildern. Mit Verlaub gesagt: Sie schaut auf Dich und kann zurecht viel von Dir lernen. Darfst ruhig ein bisschen stolz auf Deine Story sein.

Muss gerade an Astrid Lindgren denken…und mit ihr an viele Frauen, die zwar kein leichtes Leben führen konnten, aber die bleibende Spuren hinterließen. Als 19jährige alleinstehende Mutter musste sie ihren Sohn in eine Pflegestelle geben, bis sie ihn nach drei Jahren in ihrer Ehe wieder zu sich nehmen konnte. Ihren Kindern erzählte sie Geschichten, die seit Jahrzehten weltweit gelesen werden. Sie war 40, als Pippi Langstrumpf als Buch herauskam. Sie hörte nie auf zu schreiben, mischte sich in die internationale Politik ein. Mit 72 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels,  mit 82 fuhr sie in die Sowjetunion zur Premiere ihres Buches Brüder Löwenherz….

Ich liebe solche neugierigen, immer weiterlernenden Menschen, die Spuren hinterlassen.

Und ich weiß: Du gehörst genau zu dieser Sorte Mensch! Das musste jetzt mal gesagt werden!

Vorfreude

Auf dieses Wochenende hab ich mich schon lange gefreut. Fahre heute für 2 Tage mit meinem Mann auf eine Konferenz. Mal nicht zum Selbersprechen, sondern zum Zuhören. Ich mag es, mal ganz konzentriert zu lauschen, was andere zu sagen haben und von anderen zu lernen. Und noch besser, wenn mein Mann mitkommt…und wir in einem netten Hotel untergebracht sind und alles gemeinsam erleben!

Und die Colour your world conference in London hab ich auch neulich gebucht… + charmanten Begleiter! Man muss schließlich was dafür tun, um sein Englisch nicht zu vergessen. Um endlich zu lernen, mich im U-Bahn-Dschungel von London zurechtzufinden, Dinge, die für meine Weltenbummlertöchter Pillepalle sind.

Unsere Jüngste befindet sich aktuell im dritten Monat ihrer Weltreise nach dem Motto „wenn icht jetzt, wann dann“..Nachdem sie 2 Monate Amerikas Städte bereist hat, erfüllt sie sich gerade ihren Mädchentraum und reist durch Brasilien. Erforscht grade das 37 Grad molligwarme Rio…5 Minuten vom Strand… am Montag gehts nach Ilha Grande….

Beschließe, mir ein Beispiel an meiner Tochter zu nehmen und in diesem Jahr noch mehr von der Welt zu sehen…Wenn nicht jetzt, wann dann.