Ein guter Rat

Inzwischen muss ich aufpassen, dass ich nicht Hab und Gut verschenke und statt heute etwas Materielles zu verschenken, könnte ich einen “guten Rat” verschenken. Der ist ja sprichwörtlich teuer! Ist ein guter Rat auch eine gute Tat?

Bin ja begeisterte Bibelleserin und stoße beim Lesen regelmäßig auf Stellen wie: “Wer sich etwas sagen lässt, wird belohnt” (Sprüche 13) oder: “Wer dazu lernen möchte, lässt sich gerne sagen, was er falsch macht (Sprüche 12) oder “Duftendes Öl und Weihnrauch erfreuen das Herz, aber noch angenehmer und wertvoller ist der gute Rat eines Freundes (Sprüche 27).

Das moderne Coaching allerdings lehrt: “Ratschläge sind Schläge”.

Auch meine Erfahrung ist, dass sich Menschen nicht besonders gerne etwas sagen lassen. So verschone ich grundsätzlich Menschen mit Sätzen wie “ich an Deiner Stelle” und gebe nur dort einen Rat, wo ich gefragt werde. Also verschenke ich heute einen guten Rat, suche mir die Frage aus, zu der mir am meisten einfällt und zu der schreibe ich dann morgen den Blogeintrag.

9 Gedanken zu “Ein guter Rat

  1. Hallo Beate ,lese jeden Tag begeistert dein Blog
    Ein guter Rat ist immer gut, ehrlich gesagt würde mich riesig freuen einen
    guten Rat von dir zu bekommen.
    Schönen 3. Advent , Gottes Segen
    Sylvana

  2. Hallo Beate,
    dann stell ich mal der erste Frage: Wie kann ich zum Mittagessen meinen Eiweissanteil erhöhen ohne immer Fleisch zu wählen?
    LG Angelika

  3. Hallo Beate,

    mir fällt es schwer, das Naschen am Tag über wegzulassen.
    Wie kann ich Heißhungerattacken vermeiden und was kann ich zwischen den 3 Mahlzeiten eventuell essen?

    Susann

    • Huch, Susann, ich hab Dich gar nicht reinkommen sehen…Der Körper liebt Regelmäßigkeit. Und einen hohen Gemüseanteil. Ist eine echte Umgewöhnung, das “Snacken” sein zu lassen.

      Trink so viel wie möglich. Viel Wasser und Tee..Die Blase ist ein Muskel, der wachsen darf, der Magen ist ein Muskel, der sich an kleinere Mahlzeiten gewöhnen darf. Naschen führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der ebenso schnell wieder sinkt und das nächste Heißhungerspielchen einläutet.

      Wenn Du das Naschen sein lässt und drei leckere Teller isst – mit genügend hohem Gemüseanteil, dann tust Du Dir selber einen Gefallen fürs Leben. Du wirst mit einer guten Abnahme mit weniger Heißhunger belohnt. Die erste Woche ist die Umgewöhnung hart, ABER DU STIRBST NICHT!

      • Ach so… das Zwischendurchessen… Vom Konzept her: 3 Mahlzeiten. Zwischendurch Pause. Und wenn die Pausen zwischen den 3 Mahlzeiten STUNDENLANG SIND, VIEL TRINKEN… und wie im Lebe leichter für Vielbeschäftigte steht, gibts auch eine “Kulanzregel”, bevor Du die Bäckerei stürmst…Gemüsesticks jagen den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe…. Aber besser wäre es, vorzubeugen und Dein Essen mitzunehmen…

  4. Hallo Beate,

    das ist ja interessant: Genau diese Bibelstellen haben mich diese Woche auch beschäftigt und die Diskrepanz zwischen dem Wert guten Rates in der Bibel und der Tatsache, dass heute idealer weise jeder selbst “auf den Trichter kommen sollte”. Bin deshalb für guten Rat immer offen.
    Heißhunger wurde ja schon angesprochen. Aber wie wird man mit hormonell bedingtem Heißhunger fertig (an den Tagen vor den Tagen)?
    Liebe Grüße
    Dorothee

    • Hallo liebe Dorothee! Hormonell bedingter Heißhunger… sehr tückisch, mir durchaus bekannt und durch die im wahrsten Sinne des Wortes regelmäßige “Heimsuchung” verliert der Feind, den frau beim Namen kennt, den Schrecken. Sei also darauf gefasst, dass er versucht, einzubrechen… und beuge vor. Viel trinken, mehr Bewegung, mehr Ausruhzeit. Gut für Dich zu sorgen heißt in dem Fall, Dir nicht zu viel Arbeit aufzubürden und Deiner Seele und dem Körper eine süße Verschnaufpause gönnen – tust Du es nicht, holt er sie sich eben!

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