Eine Frage der Leidenschaft

Es gab zwei Momente in der letzten Woche, da tat ich mir ein bisschen leid. Als ich Sonntagmittag zur besten Chill- und Mittagszeit zu meiner Mamut- Tour aufbrach – und heute morgen, als ich um 6.30 gefönt und im Schottenrock in mein Autochen stieg.

Wurde entschädigt mit einer freien Autobahn,  gaaaanz wichtig, denn ich habe aus meiner Außendienstzeit eine mittlere Autobahnpsychose einem megaherzlichen Empfang in Weissenburg, wo ich auf einem Frauenfrühstück sprechen durfte, wunderschöner Deko, tollen Leuten (ich habe versucht, ein paar von ihnen für Würzburg “abzuwerben”… da ging leider gar nichts…bewegten Herzen, verdrückten Tränen und einem Blumenstraß in meiner Lieblingsfarbe.

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Ich müsste es nicht tun: Weder quer durch Deutschland fahren und Vorträge halten, noch Bücher schreiben. Der Zeitaufwand ist immens und ich habe noch immer keine Heinzelmännchen, die während meiner Abwesenheit die Böden saugen oder die Spülmaschine ausräumen. Und wenn das Schreibfieber mich gerade ergriffen hat, haben meine Leute HUNGER.

Aber als wir heute Abend im Lebe leichter Kurs über das Thema der Woche sprachen, wusste ich: Es ist eine Frage der Leidenschaft…

Ab und zu tu ich mir ein bisschen leid. Aber habe ich meine Bequemlichkeitszone mal wieder verlassen, erobere ich mir neues Land, gewinne neue Freunde, erschließe mir neue Themen und bekomme am Schluß sogar Blumen!

PASSION PAYS! LEIDENSCHAFT LOHNT SICH!

2 Gedanken zu “Eine Frage der Leidenschaft

  1. Liebe Beate,

    du siehst, du wirst mehr als belohnt für deine Leidenschaft, auch wenn du dir manchmal etwas leid tust. Das dürfen wir Frauen aber hin und wieder.

    Dazu nur: “Du wirst keine neuen Meere entdecken, wenn du nicht den Mut hast, die Küsten aus den Augen zu verlieren.”

    In diesem Sinne: einen leidenschaftlichen, gesegneten Tag wünscht dir Anni

  2. Liebe Beate,
    manchmal bewundere ich Leute, die sich so frei bewegen können und “ihr” Ding durchziehen dürfen, wenn es auch Vorbereitung und Kraft kostet. Manchmal fühle ich mich in dem was ich “muß” so gefangen.
    Gruß von Margret

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