Sie sollen gut auf sich aufpassen

Ich bin leicht verzweifelt. Ich soll einen Artikel zum Thema “Wechseljahre” schreiben, aber bei mir ist vom “Wechsel” noch keine Spur. Zwar habe ich mich vor 2 Jahren zur Wechseljahreberaterin weitergebildet, doch dieses Wissen ist bisher Kopfsache – noch nicht erlebt und durchgestanden. Und am liebsten schreibe ich eigentlich über Baustellen, auf denen ich bereits “gearbeitet” habe ;-)

Aber weil ich leichtsinnigerweise zugesagt habe (Abgabeschluss Anfang Februar) muss ich die Aufgabe jetzt auch angehen. Habe schon eine Freundin, die “mittendrin” ist, interviewt – das war sehr hilfreich – und gestern rief ich die wundervolle Frau an, bei der ich mich vor 2 Jahren weitergebildet habe. Christina Tabbert www.wechseljahres-beratung.de
Happy birthday übrigens,  liebe Christina :-)

“Christina, im Interview soll ich die Frage beantworten, was mein wichtigster Rat für die Wechseljahre ist” – was soll ich bloß schreiben?

Und Christina, die alles schon bestens überstanden hat und täglich Frauen in den Turbulenzen dieser Jahre berät, antwortet schlicht: “Sag ihnen, dass sie gut auf sich aufpassen sollen. Jeder geht doch seinen ganz persönlichen Weg. Eigenverantwortung ist in dieser Zeit gefragt wie nie zuvor. Und das Schöne ist doch: Wir sind endlich frei, unsere Träume zu leben”. Toll Aussichten :-)

Ich denke an Christina, die den Wechsel so glamourös hinbekommen hat. Trotz enormer Krisen und Lebensbrüche ist sie zu einer reifen Frau mit enormer Ausstrahlung geworden – hat die Zitronen ihres Lebens zu Limonade verarbeitet.

“Die Zeit der Supermodels ist vorbei” erklärte Claudia Schiffer in einem Interview. “Die Konkurrenz ist einfach zu groß”. Viel Konkurrenz müssen sie nicht fürchten, die “Models”, die an den Krisen ihres Lebens nicht zerbrochen sind, sondern wachsen. Die zwar älter werden, aber nicht verwelken und verblassen, sondern an Ausstrahlung und Wirkung zunehmen. Frauen wie Christina machen mir echt Mut. Neue Models braucht das Land :-)

4 Gedanken zu “Sie sollen gut auf sich aufpassen

  1. …schreibst Du den Artikel zufällig für eine christliche Frauenzeitschrift, die mir “J” anfängt? Habe Christina R. nämlich mal darauf hingewiesen, dass Du dazu was schreiben könntest (nicht wissend, dass Du noch nicht drin bist…).
    Einen guten Tag Dir und fröhliches Schreiben, pass gut auf Dich auf :-)
    Elisabeth

  2. Hallo, liebe Elisabeth! Richtig getippt :-) Ist aber wirklich nur ein kleiner Beitrag – jedoch – ich tu mir damit schwerer als mit meinen normalen “Lebe leichter” Themen. Meine Schwägerin meinte neulich ganz barmherzig: Die Zeit arbeitet für Dich.

    Passe heute sehr gut auf mich auf. Habe mir einen verbummelten Vormittag gegönnt, jetzt probiere ich ein neues Rezept -und auch der Nachmittag wird sehr entspannt. Und abends ein WW-Treffen. Der Donnerstag ist mein anstrengenster Tag in der Woche – da leg ich heute den Schongang ein
    Liebe Grüße, Beate

  3. Bin mit großen Katastrophen “reingekommen” und habe über eine lange Zeit MEINEM Weg gefunden, mit DEN JAHREN klarzukommen. Habe viele Informationen gesammelt und für mich einen guten Weg gefunden. Die größte Hilfe war die Frauenärtin der ich vertrauen kann, da sie mich angenommen hat und nicht nur meine Probleme. Jetzt gehe ich einen weiteren Schritt, der Ernährung und Gewichtskontrolle umfaßt. Und da habe ich mir das richtige WW-Treffen ausgesucht, denn es macht Spaß und ich geh gern hin. Ich empfinde meine aktuelle Zeit als eine Auseinandersetung mit mir selbst und ich freue mich auf jeden Tag.

  4. Meine Chancen, Katastophen zu verhindern scheinen momentan gut. Ernährung und Gewicht im grünen Bereich und habe nicht nur eins sondern sieben richtige WW-Treffen, die mir Spaß machen :-)

    Aber bei jeder Frau verläuft diese Zeit anders und Patentrezepte gibts wohl nicht – außer dem Rat, gut auf sich aufzupassen. Gut, dass sie solche eine kompetente und vertrauenswürdige Frauenärztin gefunden haben. Das hilft bestimmt sehr.

    Eben schrieb mir eine Bekannte: “Meine” fingen an mit dem 55ten Lebensjahr. Dafür haben sie 7! Jahre gedauert..Ich habe 6 Jahre lang – mit schlechtem Gefühl wegen der Gefahr von Brustkrebs -Hormone genommen.

    Dass ich eine ganz gute WW-Leiterin bin, weiß ich. Aber ob ich jemals eine gute Wechseljahreberaterin werde – warten wir es mal ab ;-)

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