Ein Loblied auf das Leinöl

Ich weiß, ich weiß, es schmeckt nicht gerade toll. Wie viel lieber würde ich dafür werben, wenn es sich um Kürbiskernöl handeln würde. Aber da ich von seinen herausragenden Eigenschaften überzeugt bin, kommt an dieser Stelle mal mein  “Geheimtipp Leinöl”:

In Leinöl befindet sich eine höchste Konzentration(über 85%) an  mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es schützt und befeuchtet die Haut und die Magenschleimhaut und lindert Magen-Darm-Beschwerden. Außerdem wirkt es leicht abführend und beseitigt somit Verstopfung. Das im Öl enthaltene Lecithin und Vitamin E stärkt die Nerven. Es senkt den Cholesterinspiegel im Blut und beugt  Gefäßverkalkung vor.

Leinöl ist ein “Spezialist”, der das Gefäßsystem stärkt und pflegt und den roten Blutkörperchen freie Fahrt verschafft. Diese versorgen unter anderem das Gehirn mit Sauerstoff, was sich positiv auf die Konzentrations- und Lernfähigkeit auswirkt.

Fazit: Der Mensch bleibt gesünder, schlauer und wird unter Umständen sogar (noch) schöner. Einziger winzig kleiner Nachteil: Es schmeckt nicht.

Warum ich das schreibe?  Weil meine Flasche leer ist und ich daran denken muß, eine neue zu kaufen. Und was ich geschrieben habe, vergesse ich nicht.

5 Gedanken zu “Ein Loblied auf das Leinöl

  1. Hallo Beate,

    verrätst Du noch, wozu Du es verwendest, das gute, aber wenig schmeckende Ölchen? Und wo kann man es kaufen?

    Liebe Grüße und eine schöne Woche!

    Kathy Meuren

  2. Hallo Kathy! Meine neue Flasche steht inzwischen im Schrank. Hab sie bei Real gekauft, bekommt man aber auch in jedem Refomhaus.

    Im Moment denke ich wieder jeden Tag an “meinen” Teelöffel. Gleich morgens, mit einem Glas Wasser – und schon ist ein Point futsch – aber doch so viel für die Gesundheit getan.

    Merke immer wieder, dass viele meiner Teilnehmer zu wenig Fett zu sich nehmen. Dies ist nur eine, aber doch ultragesunde Variante, auf die ” 2x am Tag pflanzliches Fett” -ration zu kommen.

    Liebe Grüße, Beate

  3. Hallo Mausflaus! Da hast Du natürlich recht 8)

    Aber ich denke hier nicht an Unmengen Öl, die man sozusagen sinnlos vergeudet, sondern wirklich an den Teelöffel.

    Wie sagt man so schön: Die Dosis macht das Gift!

  4. Bin durch die Krebserkrankung meines Mannes zum Leinöl gekommen und möchte erst einmal klarstellen, dass Leinöl absolut keinen negativen Geschmack hat, wenn man es wirklich frisch gepresst verwendet. Das ist absolut wichtig!!! Ich bestelle das Leinöl direkt in einer Mühle und lasse es mir schicken (mit Datum der Pressung etc.). Zwischen Pressung und Zustellung liegen dann nur wenige Tage. Weiterer Tipp: Leinöl kann man prima einfrieren!!! Das sollte man auch tun, um eine negative Geschmacksveränderung zu vermeiden. Ich nehme dazu kleine 0,1 oder 0,2 Flaschen. (Ja, das funktioniert tatsächlich und die Flaschen gehen im Gefrierschrank nicht kaputt!) Ganz frisches Leinöl schmeckt nussig und absolut lecker! Es ist auch relativ klar und nicht gelb. Ist es 8 Wochen oder älter, verändert es sich geschmacklich, was nicht jeder mag. Wir verwenden frisches Leinöl täglich: 2 EL ins Müsli oder in den Bananen-Shake, ins Joghurt usw. Es gibt viele Möglichkeiten, das supergesunde Öl zu verwenden. Klar dürfte sein, dass man es nicht erhitzen sollte, um die vielen guten Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Liebe Grüße …

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