Manchmal ist der Kauf des neuen Kalenders ein Ritual. Ich nehme mir vor, ihn zu besorgen, fahre in das bestimmte Geschäft, wo ich ihn immer kriege und die Vorfreude aufs Benutzen steigt. Heute habe ich genau meinen, den, den ich seit über 30 Jahren jedes Jahr verwende, bei Kaufland gesehen und er landete mitten im Vorweihnachtseinkaufswagen.
Ich nenne den Kalender mein „DIE-WICHTIGSTEN-GEDANKEN-DES-TAGES-BUCH“. Inzwischen habe ich 30 Jahreskalender vollgeschrieben, Sammlungen mit Anekdoten, Einsichten und Zitaten, die mir helfen, meine Gedanken zu ordnen
Al Pacino schrieb mal: „Ich denke so oft an die Zukunft, denn das ist der Ort, an dem ich den Rest meines Lebens verbringen werde“.
An die Zukunft denken – und sie mir schreibend ausmalen. Gedanken und Wünsche niederschreiben ist Qualitätszeit mit mir selbst! Beim Schreiben kommt es zu einer Initialzündung im Gehirn. So wie neulich, als mir bewusst wurde, wie schwach die künstliche Intelligenz im Gegensatz zu der übernatürlichen Intelligenz ist, wenn ich mich von Gott persönlich beraten lasse.
Einer von mir sehr geschätzten Dame schrieb ich heute:
Für dieses Weihnachtsfest wünsche ich dir von Herzen Frieden, Momente der Gegenwart Gottes, die unser größter Schatz ist, Hoffnung auf bessere Zeiten, spätestens im Himmel, da wird es keine Tränen, keinen Schmerz und kein Geschrei geben! Da werden wir tanzen!
Ach, darauf freu ich mich – und dann brauchen wir weder zu schreiben noch zu telefonieren, da wird ein Verbunden sein herrschen, von dem wir hier nur träumen können!
Das wollte ich DIR auch gerade schreiben!