Experiment

Wenn etwas nicht klappt, kann man es sich immer noch als Experiment verkaufen. Ich experimente jetzt seit 2 Tagen. Mit dem Frischkornbrei und mit bisher mäßigem Erfolg.

Bis jetzt habe ich mich aufgrund der hohen Kosten für keine Getreidemühle entscheiden können. Wenn ich im September zu einem Vortrag in Leipzig bin, kann ich mir die Mühle von Annett anschauen, die sehr zufrieden ist..

Habe erst mal meine Kaffeemühle zum Getreidemahlen benutzt. Tag 1… 50 g halb Weizen, halb Dinkel am Vorabend geschrotet und mit Leitungswasser eingeweicht. Am nächsten Morgen mit einem geriebenen Apfel, einem Teelöffel süße Sahne und einem Teelöffel Honig verfeinert. Das Problem: ES SCHMECKTE MIR NICHT.

Tag 2 50 g Weizen am Vorabend geschrotet und mit Leitungswasser eingeweicht. Am nächsten Morgen mit einer kleinen Banane, einer halben Birne und einem Teelöffel süßer Sahne und einem Teelöffel Honig verfeinert. Das Problem: ES SCHMECKTE MIR SCHON WIEDER NICHT. ES SCHMECKTE MIR SO WENIG, DASS ICH NUR 2 Teelöffel aß UND MIR mindestens 4 selbstgemachte Knäcke mit Butter und Brünost machte. Dann war meine Frühstückswelt wieder in Ordnung.

WENN ETWAS NICHT FUNKTIONIERT, TU WAS ANDERES!

Mal gespannt, was ich morgen frühstücke. Rumprobieren kann man in den Ferien am besten. Montag und Dienstag hab ich Hotelfrühstück… da gibts wieder 50 neue Varianten.

3 Gedanken zu “Experiment

  1. Hallo Beate,
    wie wäre es mit einer Flockenpresse-
    als Alternative-du kannst dir jeden Tag
    deiner Körner quetschen,hast dabei auch das volle Korn.
    Die gekauften Flocken werden ja aus Haltbarkeitsgründen erhitzt.
    Nur mal so -als Idee.
    Liebe Grüße
    Maria

  2. Oh, danke für den Tipp, Maria. Annett, die ich im September besuche, hat auch einen Flockner..werde es testen – und bin wirklich für alle sachdienlichen Hinweise dankbar!

  3. Das schreibt Annett (die irgendwie nicht in die Kommentarfunktion reingelassen wird…)

    Also Frischkornbrei habe ich auch eine Weile probiert. Es ist eine Überwindung dies zu Essen!! Und ich denke das muss nicht sein, unsere 3 Mahlzeiten sollen doch ein Fest sein, worauf wir uns freuen und welches wir genießen.

    Bei einem Vollwertvortrag von einer Expertin, (eventuell wirst du sie im September bei “Leipzig glaubt” auch kennenlernen) habe ich dann gehört, dass rohes Getreide (außer Hafer) von unserem Körper meist gar nicht so gut vertagen wird, da das Eiweiß in diesem Zustand nicht richtig aufgeschlossen wird,(hat was mit Pytin zu tun) das Eiweiß wird von der Zelle nicht richtig aufgenommen. Verursacht für manche unangenehme Blähungen. (ob Dr. Bruker das nicht wusste?). Also Getreide besser kochen.

    Hafer jedoch eignet sich hervorragend zum Frischverzehr. Er ist der “Mercedes” unter den Getreidearten,
    - für Nervensystem: Fettsäuren Vitamin B1…
    - gegen Verdauungsbeschwerden
    - bei Diabetes : braucht wohl kein Insulin um in die Zellen einzudringen
    - senkt den Cholesterinspiegel und Bluthochdruck
    -gibt lange Energie
    - Ballaststoffreich
    - besonders viel Calcium, gegenüber anderem Getreide
    - und andere Vitalstoffe

    Für Hafer gibt es soooo viele schöne Frühstücksvarianten, deshalb mag ich meinen Haferflockenflocker so sehr. Am liebsten (fast immer) esse ich zum Frühstück Quark mit Leinöl, Haferlocken (mit 3 Esslöffeln Hafer ist der ganze Tagesbedarf an entsprechenden Vitalstoffen gedeckt) Früchten und etwas brauner Hirse (zur Hirse könnt ich auch noch einiges spannendes Berichten) Diese Mischung schmeckt mir wirklich herrlich !!!!
    Können wir gern am 21. 9. probieren….und das Brötchen am Abend?

    liebe Grüße von Annett und quäl dich besser nicht weiter mit Frischkornbrei…

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