Mein eigener Coach

Während ich auf dem Crosstrainer stehe, schaue ich bevorzugt aufgenommene Fernsehsendungen.  Bei “wer wird Millionär” hatte Günther Jauch einen Busfahrer auf dem heißen Stuhl. Gefragt, wofür er sein gewonnenes Geld investieren würde, meinte der: “In einen personal trainer”. Der ihm helfen würde, seine Wampe wieder wegzukriegen…

Das wärs doch…Ein eigener Coach, der mir morgens mein Obst schneidet, das Wasserglas hinstellt und  mich motiviert, wenn ich ausscheren will. Der mir schon morgens sagt, zu welcher Zeit mein Sportpensum ansteht und was heute dran ist.  Der dafür sorgt, dass ich ein leichtes, leckeres Mittagessen bekomme und der Obstkorb nicht leer wird.  “Schon auf Deine drei Liter Getränke gekommen, Beate? Nein… Komm, ich mach Dir einen Chai-Tee…”

Das Geld kann ich mir auch sparen und in andere Nettigkeiten (oder Notwendigkeiten wie wie die Klassenfahrt meines Sohnes) investieren… Bin mein eigener Coach. Das ungeliebte Wasser verschönere ich mir nun öfters mal mit einer Brausetablette, die angeblich Zink enthält und nach Ananas schmeckt. Auch ohne Obstschneidemaschine, die der neuste Hit bei meinen Teilnehmern ist, bekomme ich dank  jahrelanger Hausfrauenpraxis meine Birne und den Apfel in sekundenschnelle klein geschnitten und die Zeit auf dem  Crosstrainer versüße ich mir durch Hörbücher oder Sendungen wie Monk oder Millionär… Motivation, aus dem lateinischen von Motus, Bewegung, muss uns selber am meisten bewegen. Kann von außen verstärkt werden, aber am Besten, man ist gerne “sein eigener Coach”

2 Gedanken zu “Mein eigener Coach

  1. Sehr witzig, liebe Birgit! Ich würde für mich allerdings einen weiblichen Coach bevorzugen… Ich denke schon gerade über die Begründung nach…

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