Die große Chance

Natürlich würde ich heute gerne meine Kinder zum Essen einladen.
Natürlich würde ich gerne zu meinem Enkelkind fahren.
Natürlich ist es schade, dass wir einige Einladungen verschieben mussten.
Natürlich hatte ich mich auf mein “geplantes Frühjahr” gefreut.

Es ist, als wäre uns allen der Stecker gezogen worden.
Statt ungeduldig auf das Ende der Krise zu warten, nutze ich diese einmalige Chance.

RESET!
Ganz zurück auf Anfang geht ja gar nicht. Aber ich leere systematisch meine To-do-and-Must-do-Speicher. Fahre alle alten Programme bewusst runter.

So eine Chance kommt selten. Ich nutze sie nach Strich und Faden.
Vertue sie nicht mit Betriebsamkeit, indem ich meinen Tag 100% neu durchstrukturiere.

Ich stelle fest:
Ich bin nicht für die ganze Welt verantwortlich. Aber für mich.

Wie bin ich in der Krise? Kopflos? Gelähmt? Resigniert?
Oder tanke ich in der Ruhe neue Kraft und habe Gottvertrauen?

Ich brauche nicht die ganze Welt ändern.
Verstehe ich die Kunst, mich selber zu führen?

Wo ist meine Kernkompetenz. Meine “Berufung”?
Lebe ich sie? Das ist mein Beitrag.

Ich nehme mir Zeit zum Abladen. Nachdenken.
Am Ende wird meine Seele mehr freie Kapazitäten haben.

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