Mon Cherie

Die Freundin für gewisse Stunden.. nennen wir sie „Mon Cherie“.

Sie ist irgendwie nett, ohne Zweifel. Aber sie hat dir schon ziemlich oft übel mitgespielt. Nicht weil sie es bös meint, aber: 0 Selbstbeherrschung.

Sie hat dir schon x-mal die Party verdorben und du hast wiederholt bereut, dass du sie eingeladen hast.

Sie war mit dir im Urlaub und es war ein Reinfall.
Du hast ihr Geld geliehen und es nicht zurückbekommen…
Sie hat dich beklaut, aber du wusstet auch, dass du sie in Versuchung führen würdest und hast den Kram offen rumliegen lassen.

Was am meisten schmerzt: Sie hat dir dermaßen viel Zeit und Energie abgeschwatzt, das sind Jahre, wenn du es zusammenzählst. Sie verspricht dir das Blaue vom Himmel, hinterher sagt sie „War nicht so gemeint“.

Aber jetzt hast du begriffen: Sie wird sich nicht ändern. Aber du kannst dich ändern.

Bei Lebe leichter geht es darum, das du dich änders! Neue Sachen lieben lernen.
UND GEWISSEN DAMEN ZU VERBIETEN, AUF DEINE PARTY ZU KOMMEN.

Denn du legst keinen Wert drauf,  weiter übers Ohr gehauen zu werden.

Ein bisschen streng gucken hilft bei  „Mon Cherie“ nicht. Wenn sie nicht Hausverbot bekommt, setzt sie den nächsten Trick ein, denn ihr Repertoire ist groß.

chocolates-563386_960_720

In Buch „Body Spirit Soul“ schreibe ich: Ich akzeptiere, dass manche Lebensmittel, speziell Süßes, sich negativ auf meinen Insulinspiegel und, noch wichtiger, auf meine Willenskraft auswirken. Der Kampf, manche Sachen erst gar nicht zu essen, ist leichter, als nach begonnenem Genuss den Schluss zu finden.

Wenn du natürlich nach einer Rippe Schokolade locker aufhören kannst, dann gehörst du zu einer anderen Liga und hast meine volle Bewunderung. Dann bist du nicht gemeint, nur ich und die Süßjunkies, die genau diese Disziplin nicht besitzen… (S. 32)

Nikolausgeschenk

Mir hat der Nikolaus heute ein besonders wertvolles Geschenk in den Stiefel gesteckt..

Mein Mann ist für zwei Tage und Nächte verreist – er konnte es also nicht gewesen sein. Heute wachte ich vor dem Weckerklingeln auf, was ich immer besonders schön finde, machte nur für mich das Frühstück und richtete meinem Sohn noch die Stullen…

Adventskranz an.. volles Morgenprogramm mit Adventskalender, Bibel und viel Kaffee… Als ich schließlich auf die Uhr schaue, ist es 6.30…Bin ich eine ganze Stunde zu früh aufgestanden…und bedanke mich beim Nikolaus für eine komplette Stunde Zeit.

Das wäre nicht passiert, wenn mein Mann zu Hause gewesen wäre..

Kurz durchzuckte mich der Gedanke ob ich allmählich ins Alter der “senilen Bettflucht” rutsche, aber die geschenkte Stunde als Nikolausgeschenk zu deklarieren ist netter -
und so kann ich auch mal um 8.00 Blog schreiben.